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Alarmglocken schrillen: Zweite Niederlage bei Schlusslicht

Ice Dogs unterlagen Germering mit 4:8 Toren - Torwart Julian Bädermann ging nach drei schnellen Gegentoren vom Eis - 10.11.2017 22:38 Uhr

Drei schnelle Gegentore beim Tabellenletzten Germering haben Julian Bädermann überhaupt nicht geschmeckt. Er räumte schon nach elf Minuten für Maximilian Müller das Feld. © Reinl


Eishockey-Bayernliga

Wanderers Germering – EV Pegnitz 8:4 (4:0/2:2/2:2) – Die Ice Dogs waren mit vier Gegentoren nach nur 20 Minuten noch gut bedient. In der 5. Minute bereits legten die Wanderers nach einem Fehlpass im Pegnitzer Aufbauspiel die Führung durch den ehemaligen Dorfener Florian Fischer vor, der allein in diesem Drittel drei Mal erfolgreich sein sollte. Nicht einmal eineinhalb Minuten später profitierte Germering von einem Mendel-Schnitzer an der blauen Linie und krönte den schnörkellosen Konter mit dem 2:0. Als der EVP endlich etwas Druck in Richtung Gästetor aufbauen wollte, dabei aber zu weit aufrückte, bedankten sich die Oberbayern in der 11. Minute mit dem 3:0. 

Das war zu viel für den im bisherigen Saisonverlauf tadellos parierenden Torwart Julian Bädermann. Entnervt räumte er seinen Platz für Maximilian Müller, der aber knapp vier Minuten später ebenfalls den Puck aus seinem Gehäuse fischen musste, als erneut Fischer einen Fehlpass von Michael Kuhn im Mittelfeld abfing und Müller im direkten Duell nicht den Hauch einer Chance ließ. Während sich die Ice Dogs auch im weiteren Spielverlauf allenfalls mit harmlosen Distanzschüssen versuchten und im ersten Drittel nicht eine ernst zu nehmende Chance herausarbeiten konnten, scheiterte der Tabellenletzte noch mehrfach am Torgestänge oder am Keeper.

Wer an ein Aufbäumen der Gäste nach der Pause geglaubt hatte, wurde enttäuscht. Germering agierte weiter gut nach vorne und erarbeitete sich auch relevante Möglichkeiten, die Müller zunächst noch vereiteln konnte. Beim EVP gab es allenfalls in Überzahl zaghafte Offensivbemühungen, erarbeitet weniger mit Kombinationsspiel, sondern vorwiegend mit Gewaltaktionen. So fing Florian Zeilmann beim 4:1 einen Germeringer Befreiungsversuch an der blauen Linie ab und passte zu Aleksandrs Kercs, der den Puck regelrecht in die Maschen hämmerte. Die Entstehungsgeschichte des 6:2 glich dem: Daniel Sevo bediente Daniel Sikorski, der per Schlagschuss vollendete. Vergessen war, dass es zuvor im fünfminütigen Powerplay nach einer Spieldauerstrafe für Christian Köllner über drei Minuten gedauert hatte, ehe die Ice Dogs zum ersten Torschuss kamen. Cleverer kombinierte hier Germering, das sich in Unterzahl mehrere Konterchancen erarbeitete, einmal den Pfosten getroffen und ein Tor zum 6:1 erzielt hat. 

Im Schlussdrittel sorgten die Wanderers schon nach 37 Sekunden für die Vorentscheidung, auch wenn Pegnitz mit einem kurzen Zwischenspurt binnen zwei Minuten durch Treffer von Sergej Hausauer und Daniel Sevo noch bis auf 7:4 herangekommen ist. Nicht nur, weil die Gastgeber nur 25 Sekungen später mit dem 8:4 antworteten, war es für eine Wende aber trotz Auszeit zu spät, vom Leistungsunterschied gar nicht zu sprechen. 

Die Torfolge: 1:0 (5.) Fischer/Feilmeier/Kress, 2:0 (7.) Sarsok/Köllner, 3:0 (11.) Fischer/Kirchhofer, 4:0 (15.) Fischer, 4:1 (25.) Kercs/Zeilmann (5 gegen 4), 5:1 (27.) Becker/Köllner/Reichel, 6:1 (35.) Fischer/Feilmeier (4 gegen 5), 6:2 (38.) Sikorski/Sevo (5 gegen 3), 7:2 (41.) Czaika/Rossi, 7:3 (42.) Hausauer/Kercs/Adler, 7:4 (43.) Sevo/Kracht, 8:4 (43.) Rossi/Reichel.

Strafen: Germering acht plus fünf Minuten plus Spieldauersperre für Köllner (Check gegen Kopf und Nacken), EVP sechs Minuten.  

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