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Ob groß oder klein, ob Musiker, Komödiant oder sonstige Stimmungskanone – jeder konnte sich für die neue Castingshow "Franken sucht den Supernarr" bewerben. Die Resonanz war groß: Aus Ober, Mittel - und Unterfranken - aber auch aus ganz Deutschland - bewarben sich Talente, die die fränkische Fastnacht bereichern wollen. Dem Sieger winkt ein Auftritt im Februar 2012 vor einem Millionenpublikum bei der berühmten Prunksitzung "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim.
Im zweiten Halbfinale war auch der Spieser Alexander Göttlicher mit von der Partie, der sich als "Superfranke" präsentierte aus einer Landschaft mit einem super Bier, einer super Landschaft und vor allem einem super Dialekt, der viel Raum für Zweideutigkeit lässt.
Die Jury mit Radio-Moderatorin Katja Wunderlich von Bayern 3, dem Fürther Komiker Martin Rassau und Bernd Händel, dem Sitzungspräsidenten der "Fastnacht in Franken" war von den Versen Göttlichers begeistert. Der Betzensteiner aus der Fränkischen Schweiz trat als Superfranke verkleidet auf und brillierte mit kuriosen Wortspielen und Zweideutigkeiten in fränkischer Sprache.
Katja Wunderlich, die den fränkischen Dialekt liebt", will ihn auf alle Fälle im Finale sehen, Händel urteilte mit dem Litertaur-Kritiker Marcel Reich-Ranicki, dass Göttlicher zwar keinen Literatur-Nobelpreis gewinnen werde, dass er aber gut ins Veitshöchheimer Programm passen würde und Martin Rassau gefiel die trollige Art des Vortrags. Das Finale sei das Mindeste. Noch mehr würde ihn freuen, wenn Göttlicher auch in Veitshöchheim mit von der Partie wäre: "Dann könnte ich Minister Markus Söder fragen, ob er das alles auch verstanden hat."



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