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Der Ammoniakaustritt war gegen 17.20 Uhr festgestellt worden. Zu diesem Zeitpunkt herrschte nur mäßiger Betrieb in der Halle. In der Folge rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von nahezu 100 Mann und auch die Bad Kissinger Polizei an, die von zwei Streifenbesatzungen des Einsatzzuges Schweinfurt unterstützt werden. Auch auf Seiten des Rettungsdienstes sind etwa 60 Mann mit von der Partie.
Die Eissporthalle und die nähere Umgebung wurden sofort geräumt. Eine Ammoniakwolke war in der Folge zum Kurpark gezogen, von wo sie sich seitdem aufgrund des fehlenden Windes nicht mehr fortbewegt. Auch dieser Bereich wurde geräumt und abgesperrt.
Um herauszufinden, wo das Ammoniak ausgetreten ist, hatten Feuerwehrleute die Eishalle betreten und an der Kühlanlage sämtliche Schieber geschlossen.
Bei den Verletzten handelt es sich nach den vorliegenden Erkenntnissen um acht Mann des Bedienpersonals und zwei Feuerwehrleute.
Das für den Abend angesetzte Eishockeyspiel Bad Kissingen – Mitterteich musste abgesagt werden.
Inzwischen wurde festgestellt, dass in der Eishalle kein Ammoniak mehr austritt. Darauf wurden die Absperrmaßnahmen aufgehoben.
Die Ammoniakwolke, die über dem Bad Kissinger Kurpark stand, hat sich inzwischen bis auf einen zu vernachlässigenden Wert aufgelöst.
Bei den weiteren Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Kissingen, die mit Unterstützung einer inzwischen an der Eishalle eingetroffenen Fachkraft geführt werden, geht es jetzt darum herauszufinden, was der Auslöser für den Ammoniakaustritt war.



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