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Bei klirrender Kälte aber auf hervorragend bespielbarem Kunstrasenplatz der DJK Bamberg entwickelte sich eine ganz passable Begegnung zwischen den jeweils Achten der Bayernliga und der Landesliga. Die erste Gelegenheit gehörte dem FC, allerdings war ASV-Torsteher Sebastian Eck bei einem Schuss von der Strafraumkante auf dem Posten und lenkte das Spielgerät um den Pfosten.
Daniel Heißenstein hatte die beste Gelegenheit für den ASV, doch der Ball wurde acht Meter vor dem Tor gerade noch geblockt.
In der besten Phase der Bamberger war es dann eine Standardsituation die zum 1:0 führte. Nach einer Ecke reagierte Eck nach einem Kopfball von Kaiser noch ganz hervorragend, um im Nachschuss gegen Peter Heyer das Nachsehen haben zu müssen. Noch vor dem Pausenpfiff hätte Daniel Heißenstein den Ausgleich machen müssen, als er unbedrängt aus fünf Metern über das Bamberger Tor köpfte.
Nach vielen Wechseln auf beiden Seiten verflachte die Partie nach dem Pausentee etwas, wobei der ASV mit acht neuen Akteuren auf dem Platz nach gut fünfzehn Minuten besser in Tritt kam. In der 59. Minute konnte so FC-Torhüter Bach gegen einen Distanzschuss von Persigehl sein Können unter Beweis stellen und acht Minuten später war es Dominik Schorn, der den Bamberger Keeper mit einem Lupfer auf die Probe stellte. Denis Ribeiro köpfte er in 89. Minute unbedrängt aus drei Metern zur endgültigen Entscheidung ein.
Tore: 1:0 Peter Heyer (34.), 2:0 Denis Ribeiro (89.).
Auch bei der 0:2-Niederlage gegen die SpVgg Bayern Hof gelang es die Partie nahezu ausgeglichen zu gestalten. In der einen oder anderen Situation war es dann die Klasse eines sehr agilen und immer gefährlichen Perparim Gashi oder eines immer anspielbaren Papi Henriques auf der Zehner-Position, die das Spiel zu Gunsten der Bayern entschied. So fanden die Hofer zweimal die Nahtstelle in der insgesamt gut disponierten Vierer- und später Dreierkette des ASV, so dass Gashi in der 28. Minute alleine vor ASV-Torsteher Eck und in der 75. Minute nach einem finalen Querpass freistehend an Ersatztorhüter Heiko Hüttlinger ins Netz vorbeischieben konnte. „In beiden Fällen haben wir kurzzeitig die Ordnung verloren, was von einer Bayernliga-Spitzenmannschaft dann eben einfach konsequent genutzt wird.“ erkennt der ASV-Trainer die Qualität des Gegners ohne Umschweife an. Aber auch die Rot-Schwarzen versteckten sich keinesfalls. Die größte Ausgleichschance, nach zwei jeweils von Andreas Schall gut parierten Schüssen von Philipp Schmidt und Johannes Eberlein in der ersten Hälfte, hatte Dominik Schorn in der 60. Minute, als er nach herrlichem Zuspiel von Jochen Hollfelder alleine auf den SpVgg-Torwart zulief und das Spielgerät an selbigem aber auch am gegnerischen Tor vorbeisetzte. Die wesentlichen Erkenntnisse für Heiko Gröger waren neben der Tatsache, dass seine Spieler, wie er es beschreibt „sehr gut unterwegs“ waren und die Begegnungen so stets offen gestallten konnten, auch die Feststellung, dass es seine Offensive durchaus verstand, immer wieder gefällig und gefährlich nach vorne zu agieren. „Wir müssen aber unbedingt die noch vorhandenen leichten Fehler im Spielaufbau nach Balleroberung durch unsere Defensive abstellen.“ findet Heiko Gröger doch noch einen kleinen Kritikpunkt zu den Partien vom Wochenende, dass ihm dennoch spürbar viel Spaß bereitet hat. (hh) Tore: 1:0 Perparim Gashi (28.), 2:0 Perparim Gashi (75.)



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