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Andreas Held, der scheidende Vorsitzende, gab den Rückblick und nannte die Zahl von 150 Mitgliedern. Von ihnen leisten 81 Kameraden aktiven Dienst, 33 sind passive Mitglieder und 36 Förderer.
Kommandant Thomas Fröba berichtete von schweren Einsätzen und vielen Übungen. Es waren 66 Einsätze zu bewältigen, im Vorjahr nur 37. Das war die höchste Einsatzzahl seit Bestehen. Die Einsätze gliedern sich in 40 technische Hilfeleistungen, 13 Brände, acht Sicherheitswachen und vier Fehlalarme.
Fröba listete die markantesten Einsätze auf. Das Verschwinden von Anton Krügel sorgte für fünf Suchaktionen. Auch beim letzten Einsatz, als er gefunden wurde, war die Feuerwehr dabei.
Insgesamt wurden von 852 Kameraden bei den 66 Einsätzen 1216 Einsatzstunden geleistet und 3149 Kilometer gefahren. An Ausbildungs-, Verwaltungs-, Übungs- und Einsatzstunden leistete die Wehr 4500. Akribisch führte Thomas Fröba aus, was wo besucht wurde. Ein besonderer Einsatz war im Januar die Betreuung von 39 Reisenden aus Danzig, deren Bus defekt war. Die Reisegruppe wurde verköstigt und einen Tag betreut, bis ein Ersatzbus kam. Als Dank gab es einige Flaschen Schnaps, aber auch den schrottreifen Bus, der bis heute noch nicht abgeholt ist.
Turnusgemäß musste die Neuwahl des Kommandanten durchgeführt werden. Thomas Fröba wurde wiedergewählt. Sein Stellvertreter wurde Florian Schedler. Da Vorstand Andreas Held ordnungsgemäß sein Amt kündigte und zurücktrat, wurde Thomas Kühlein zum ersten Vorsitzenden nachgewählt. Allerdings wurde Held von den Kameraden zum zweiten Vorsitzenden gewählt.
Bürgermeister Manfred Thümmler fand herzliche Worte der Anerkennung für die Arbeit dieser Feuerwehr, die einmalig in Bayern ist.
In Trockau gebe es ein breites Angebot, jeder könne sich engagieren. Alle Vereine stimmen sich ab, so dass es keine Probleme oder Überschneidungen gibt.
Die Wehr hat im Jahr 2010 Ausrüstungsgegenstände und Schutzkleidung im Wert von 4600 Euro erhalten. Die jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten für Gebäude, Fahrzeuge und Geräte betragen etwa 20000 Euro.
Jugendwart Sebastian Löhr berichtete, dass man sich mit den zwölf Jugendlichen im vergangen Jahr auf das Wesentliche konzentrierte, an Leistungsprüfungen und Wissenstest teilnahm. Neben den Übungen gab es auch Abende mit Pizza-Essen oder DVD-Film. Drei Jugendliche wurden per Handschlag aufgenommen.
Hans Hümmer, früher mehr als 20 Jahre lang der Vorstand der Wehr, meldete sich zu Wort. Er meinte, dass die schnelle Neuwahl von einer intakten Gemeinschaft zeugt. Weiter bat er Frauen in die Wehr. „Frauen-Power ist auch bei uns erforderlich.“
Jörg Stricker von der Autobahnmeisterei signalisierte dem neuen Vorstand Thomas Kühlein seine Bereitschaft für weitere gute Zusammenarbeit. Er berichtete über die diskutierte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 Stundenkilometer. Im letzten Jahr wurden acht seiner Fahrzeuge stark beschädigt und ein Mitarbeiter sehr schwer verletzt.
Im April soll mit der Schadensausbesserung der Autobahn begonnen werden, um vor der Hauptreisezeit fertig zu sein.
Als Ehrengäste hatte Thomas Fröba schon zu Beginn Kreisbrandrat Hermann Schreck begrüßt, Kreisbrandinspektor Adolf Mendel, Kreisbrandmeister Andreas Mahlert, den Kommandant der Feuerwehr Pegnitz, Werner Schiller, und auch Jörg Stricker. Dazu kamen der Leiter der Polizeiinspektion Pegnitz, Roland Schmidt, sowie zahlreiche Stadträte.



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