Sonntag, 24.03.2019

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Auerbacher Wohnmobilplatz erwacht aus Winterschlaf

Stadt stellt Hinweisschilder an B 470 bei Reichenbach und an Dornisch-Kreuzung auf — Gute Kritiken - 14.03.2019 09:02 Uhr

Gute Kritiken gab es für den Wohnmobil-Stellplatz schon nach der ersten Saison. In Kürze werden noch Hinweisschilder montiert, damit der zentrumsnahe Platz am Behälterweiher von Fremden schneller gefunden wird. © Foto: Brigitte Grüner


Auch der Wohnmobilstellplatz am Behälterweiher gehört zu den Investitionen im Freizeitbereich. Ende Juli 2018 wurde die Anlage mit insgesamt acht Stellplätzen ihrer Bestimmung übergeben. Schon in den ersten Monaten waren immer wieder Übernachtungsgäste auf dem neuen Areal zu sehen. Mit Stromanschluss, Trinkwasserleitung und Abwasserentsorgungsmöglichkeit hat die Fläche alle Annehmlichkeiten eines zeitgemäßen Wohnmobilplatzes zu bieten. "Der Stellplatz wurde noch Ende des letzten Jahres ziemlich gut angenommen. Nach meiner Information gab es sogar ein Wochenende, an dem sieben von acht Plätzen besetzt waren", freut sich der Bürgermeister.

Die Neuanlage eines Wohnmobilstellplatzes macht natürlich nur dann Sinn, wenn Urlauber den Platz finden. Die Stadtverwaltung habe daher die Eintragung in möglichst vielen Stellplatzführern sofort veranlasst, so Neuß. In den Online-Führern wurde das Angebot auch umgehend veröffentlicht.

Wenn man "Wohnmobilstellplatz Auerbach" googelt, findet man Einträge unter anderem auf den Seiten promobil.de, mobilisten.de oder campercontakt.com. Bei den Printversionen ging es natürlich nicht so schnell, da die Stadt auf den Druck der nächsten Auflage warten muss. "Trotzdem hat sich unser neues Angebot offensichtlich schnell verbreitet", so der Rathauschef zufrieden.

Auch einige Rückmeldungen sind schon nach der ersten (halben) Saison im Rathaus eingegangen. "Wir haben Mails bekommen, in denen der Stellplatz ausgesprochen gelobt wurde." Für gut befunden werden die Ausstattung und die perfekte Lage zur Innenstadt, zu den Verbrauchermärkten und zur benachbarten Tankstelle. Ob die Übernachtungsgäste eine Nacht oder länger auf dem Platz waren, weiß Joachim Neuß nicht. Ohnehin sei das Konzept des Stellplatzes nicht auf längere Urlaube ausgerichtet, sondern auf Kurzbesuche der Stadt und der Region.

Beste Hilfe bei Anfahrt

Auf den genannten Internetseiten sind zwar die Koordinaten des Areals angegeben, doch eine Beschilderung ist für viele Urlauber doch die beste Hilfe bei der Anfahrt. Auch daran hat die Stadtverwaltung schon gedacht. Die Beschilderung sei bestellt und werde in Kürze montiert, erklärt der Bürgermeister auf Nachfrage.

Aufgestellt werden Hinweisschilder an der Abfahrt der Bundesstraße 470 bei Reichenbach und an der so genannten Dornisch-Kreuzung stadteinwärts. Leider lasse das staatliche Bauamt keinen Hinweis auf der B 85 zu, da an Hauptverkehrsstraßen nur Hinweise angebracht werden dürfen, die für viele Verkehrsteilnehmer wichtig sind.

Nachgebessert wird noch bei der Ausstattung des Wohnmobilstellplatzes. "Wir sind gerade dabei, Infopanels zu erarbeiten, die am Eingang des Platzes die Besucher über Auerbach und alle Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten in unserer Stadt informieren", berichtete Joachim Neuß. Bei der Konzeption des Infosystems werde auch an eine "Prospektbox" gedacht.

Kurzurlauber, die ihre Informationen lieber im Internet suchen, müssen dies im öffentlichen Netz tun. Ein Wlan-Anschluss für den Stellplatz ist nicht vorgesehen. Dies sei im Zuge der Entscheidung für das Bayern-Wlan durchaus im Stadtrat diskutiert worden. Präferiert und beschlossen wurde vom Gremium ein freies Wlan in der Innenstadt. "Für den Erfolg des WoMo-Stellplatz halten wir das Angebot eines freien Wlan nicht für ausschlaggebend", so Neuß.

Ein nächstes Projekt im Freizeit-Sektor ist die geplante Dirt-Bike-Anlage auf der ehemaligen Bergehalde der Grube Leonie. Diese war erst im Januar vom Stadtrat verabschiedet worden. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Anlage im zweiten Quartal 2019 realisiert werden kann. "Die Schlechtwetter-Phase müssen wir natürlich noch abwarten."

Radweg zum Bahnhof Michelfeld geplant

Mittelfristig wird auch der lange gewünschte Radweg zwischen dem Ortszentrum und dem Bahnhof im Ortsteil Michelfeld realisiert. Gebaut werden könne der Weg im Zuge der Hochwasser-Sanierungsmaßnahmen durch das Wasserwirtschaftsamt, sagt Joachim Neuß. Aufgrund des aktuellen Projektstandes gehe er davon aus, dass die Maßnahme im Jahr 2020 umgesetzt werden kann. 

BRIGITTE GRÜNER

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