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Die Nordbayerischen Nachrichten fragten bei einigen Bürgern nach. Dabei wurde offenkundig, dass eigentlich niemand scharf auf die Wiederbelebung früherer Kfz-Kennzeichen wie ESB oder AM ist.
Erich Höllerer nutzt mit seinen 81 Jahren noch gern das Auto. Die Wiedereinführung früherer Kennzeichen bedeute doch letztendlich wieder mehr Arbeit. Es gäbe ja noch einige Fahrzeuge wie Unimogs oder Traktoren mit ESB. Der Reichenbacher sagt: „Wo käme man denn da hin, wenn man alles Alte wieder einführen möchte“ ?
Stadt- und Kreisrat Georg Gsell hat das Gefühl, dass mit der Wiedereinführung alter Kfz-Kennzeichen ein Keil in die vor 40 Jahren vollzogene Gebietsreform getrieben wird. Es gäbe andere Sachen zu tun. Diese Art von Nostalgie sei für ihn ein Schmarrn und Humbug. Seit der Landkreisreform gehöre man auf der politischen Ebene zu Amberg-Sulzbach. Eine Änderung in Sachen Kfz-Kennzeichen koste ja auch Geld und den Profit hätten nur die Schilderhersteller. Gsell findet auch die von der EU verfügte Umschreibung von Führerscheinen als Zumutung. Sein Kommentar: „Wer anschafft, soll dies auch bezahlen“. Mehr lesen Sie in den Nordbayerischen Nachrichten.



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