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Der Bürgermeister freute sich, dass trotz Kälte über 50 interessierte Bürger gekommen sind, darunter auch die Vertreter von beiden Häusern (er meinte Schloss Aufseß und Unteraufseß), die alle per Handzeichen diese 900-Jahr-Feier wollten. Bäuerlein möchte bis Mitte des Jahres 2012 wissen, ob die Feier nur über das Wochenende, oder auf das ganze Jahr verteilt werden soll. Dabei sprach der Bürgermeister auch das Gemeinde-Wahljahr 2014 an. Wenn jemand Interesse am Gemeinderat hat, der könnte sich vorher aktiv als Bewerber hier bei der 900-Jahr-Feier einbringen.
Einige Bürger waren anfangs der Meinung, dass die Feier an einem Wochenende durchgezogen werden sollte. Da aber im Laufe des Abends viele Vorschläge für das Programm angedacht wurden, schwenkte man wieder um. Jetzt soll das Programm über das ganze Jahr verteilt werden.
Da viele alte Häuser in Aufseß einen historischen Hintergrund haben, wurde angedacht, diese näher zu beschreiben. Der Vorsitzende des ASV Aufseß war der Ansicht, dass hier bei dieser Jubiläumsfeier die Vereine außen vor gelassen werden sollten. Pfarrer Martin Völkel sagte klar, dass die Veranstaltung einen historischen Hintergrund braucht mit geistlichen Vorträgen, Konzerten und Theater, so wie es früher einmal war. Jan Burdinski — der sich auch einbringen möchte — war der Meinung, dass die Haupteröffnung im Mai mit kleineren Veranstaltungen im Sommer erfolgen sollte. Er wünschte sich aber, dass die Bevölkerung und Vereine sich einbringen sollten.
Bianca Roth von der Alten Posthalterei konnte sich die Eröffnung mit einem Tanz in den Mai mit historischer Kleidung vorstellen, dabei könnten sich auch die Vereine einbringen. Auf jeden Fall äußerten viele den Wunsch nach altertümlichen Auftritten. Werke vom Mittelalter könnte auch sie anbieten, sagte Bianca Roth. Der anwesende Baron Eckhart Freiherr von Aufseß bekam den Auftrag nachzuschauen, ob auf der Gründungsjahr-Urkunde von 1114 auch das Datum draufsteht.
Viele anwesende Bürger hatten den Wunsch, die alten Hausnamen, die zum Teil originell sind, auszugraben und in der Festschrift niederzuschreiben. Hier sollte nach Meinung von Cornelia von Aufseß die Originalität mit den Hausnamen verbunden werden. In Aufseß hat man zwei Schlösser, da gibt es viel zu berichten, da braucht man nicht alles anderen Gemeinden nachmachen — so die Adelige weiter.
Gefordert wurde eine Festschrift mit alten Bildern und Texten, damit nicht alles vergessen wird. Auch konnten sich einige Bürger eine Ausstellung mit alten Bildern vorstellen. Der Wunsch war auch, dass die Jugend eingebunden wird. Pfarrer Martin Völkel konnte sich vorstellen, dass ein Festgottesdienst mit beiden Bischöfen stattfindet.
Schließlich freute sich Baron Eckhart Freiherr von Aufseß (Schloss Unteraufseß) über das überaus große Interesse für diese Veranstaltung. Er hat noch erlebt, wo von oben nach unten diktiert wurde — was er nicht noch mal erleben möchte — nun sollen von unten nach oben die Themen erarbeitet werden.
Cornelia von Aufseß (Schloss Oberaufseß) war der Meinung, dass auch Führungen in den Schlössern eingeplant werden sollen. Außerdem sollte die ganze Veranstaltung nicht nur für die Ortsbürger, sondern für alle Interessierten sein, die dafür etwas übrig haben.
Bianca Roth von der Alten Posthalterei, die sich sehr interessiert zeigte und immer wieder klar machte, dass sie sich in verschiedenen Sachen einbringen kann, sagte, dass jeder Bürger, der sich einbringen möchte, sich Notizen über sein Thema machen sollte, und diese bei der nächsten Veranstaltung vorbringen soll.
Abschließend war man der Meinung, dass nach der Brauereien Wanderung etwas großes mit den beiden Schlössern gemacht werden muss.



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