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"Bahn nicht auf das Abstellgleis schieben"

Bürgermeister Josef Springer sorgt sich wegen fehlender Elektrifizierung - 26.01.2015 18:16 Uhr

Die Politprominenz bei CSU in Neuhaus: Thomas Steger, Kreisrätin Cornelia Trinkl, MdL Norbert Dünkel, MdB Marlene Mortler, Festredner Gerhard Eck, Bezirksrat Dr. Bernd Eckstein und Bürgermeister Josef Springer (v. links).Foto: Möller


Nach der musikalischen Einstimmung durch eine Abordnung der Musikkapelle Neuhaus begrüßte Ortsvorsitzender Thomas Steger neben dem Festredner die vielen Ehrengäste, darunter MdB Marlene Mortler, MdL und CSU-Kreisvorsitzenden Norbert Dünkel, Bezirksrat Dr. Bernd Eckstein, CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Cornelia Trinkl, Bürgermeister Josef Springer, Gemeinderatsmitglieder, benachbarte Ortsverbände sowie Vertreter der örtlichen Vereine.

Bürgermeister Springer brachte nach seinem Grußwort Probleme seiner Gemeinde zur Sprache. Zum einen bat er die Landtagsabgeordneten um Unterstützung bei der Antragstellung von Städtebauförderungsmitteln für die Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes, das die Gemeinde vor kurzer Zeit erworben hat. Zum anderen trug er die Sorge vor, dem oberen Pegnitztal könne durch eine Verschleppung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg—Eger mit Abzweigung Bayreuth in Zukunft erhebliche Nachteile entstehen. Die Diskussion um die Stahlbrücken sei dabei nur ein Teilaspekt. Auf jeden Fall wünsche er sich die Aufnahme des Ausbaus dieser Strecke in den Bundesverkehrswegeplan 2015.

Klaren Kurs fahren

Mit Blick auf die Asylproblematik meinte Eck, in Not geratenen Menschen müsse man helfen, das stehe außer jeder Diskussion. Den Kommunen dankte er für ihr Engagement in dieser Sache. Insgesamt müsse asylpolitisch ein klarer Kurs gefahren werden, damit die Bürger nicht überlastet werden, denn die Regierung trage die Verantwortung für das ganze Land.

Während Cornelia Trinkl die derzeitigen Haushaltsberatungen im Kreistag Nürnberger Land ansprach, ging Norbert Dünkel noch einmal auf die Folgen des Felssturzes in Neuhaus an der Burg ein. Die Ausweitung und Bereitstellung der Mittel für ein Konzept der künftigen Verwendung der Burganlage bekräftigte er noch einmal.

Wenn man die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg–Bayreuth nicht festschreibe, sehe er mittel- oder langfristig ein Problem für die Zukunft der Menschen und der Wirtschaft. Er dankte der Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler, die es ermöglichte, dass sich Vertreter des Bundesverkehrsausschusses vor Ort von der Situation überzeugen konnten. Die Bürgerinitiative für den Erhalt der Pegnitztalbrücken respektiere er. Für ihn sei die Zukunft der Menschen aber wichtiger als er Erhalt von Eisenbahnbrücken.

Mortler informierte die Zuhörer der politischen Runde über ihre Arbeit als Drogenbeauftragte und als agrarpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion. Abschließend versprach Mortler, bei Neuhauser Projekten, wie beispielsweise bei der Modernisierung der Bahnstrecke, am Ball zu bleiben und bei der Suche nach Verbündeten zu helfen. 

kmö

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