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Die Mitarbeiter, die dort zum Teil schon seit Jahrzehnten arbeiteten, erfüllten bis zur letzten Sekunde ihre Pflicht und verkauften Punkt 12 Uhr noch einen letzten Zentner Zement an einen jungen Pegnitzer. Nunmehr bleibt ihnen schweren Herzens nur noch, die Lager zu räumen, bevor sie neue Arbeitsplätze in Auerbach und Vilseck übernehmen.
Wie Spartengeschäftsführer Jochen Schneider vor Wochen ankündigte, investiert die BayWa Oberfranken in Wolfsbach in ein sechs Millionen Euro teures und 18.000 Quadratmeter großes Super-Zentrum an der A 9-Ausfahrt Bayreuth-Süd. Der Kundenstamm der BayWa Pegnitz soll sich zudem auf die Nachbarbetriebe in Auerbach, Bindlach und Pretzfeld verlagern. Unter anderem soll auch in Pretzfeld für knapp 400.000 Euro eine neue Baustoffhalle entstehen.
Oliver Zapf von der Auerbacher BayWa bestätigte, dass man lange überlegt habe, wo die BayWa modernisieren müsse, ob in Pegnitz oder Auerbach. Letztlich wurde „pro Auerbach“ entschieden, obwohl dort nur 9500 Einwohner sind und in Pegnitz über 14.000. Kein Grund für die Schließung sei, dass Obi auf dem Pegnitzer Rewe-Gelände neu baut.
Den Mitarbeitern fiel es sichtlich schwer, den Baumarkt für immer zuzusperren, war er ihnen doch genauso ans Herz gewachsen wie die Kundschaft, die sich dort nicht nur Baumaterial, sondern oft auch wertvolle Ratschläge geholt hat. Wie partnerschaftlich mitunter das Verhältnis war, zeigte sich zum einen in profunder Beratung bis zur letzten Minute, zum andern in einer Dank-Anzeige in der „NN“-Samstagausgabe.



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