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Die Autobahndirektion Nordbayern hat am 1. November 2011 zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Süd und Trockau in drei Abschnitten eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 Stundenkilometer festgelegt. „Seit dieser Zeit ist das Unfallgeschehen rückläufig“, so die Abgeordneten.
Allerdings habe sich ihrer Meinung nach herausgestellt, dass dieses Tempolimit bei Nässe nicht ausreicht und es weiterhin im betroffenen Bereich zu Unfällen kommt. Deshalb fordern sie von der Staatsregierung, das bestehende Tempolimit von 130 Kilometern auf den genannten Streckenabschnitten auf 80 km/h bei Nässe zu reduzieren.
Außerdem soll überprüft werden, ob in Fahrtrichtung Nürnberg am Aufstieg des Sophienbergs ebenfalls eine Beschränkung auf 80 km/h bei Nässe eingeführt werden kann und ob in den genannten Abschnitten ein generelles Überholverbot für Lastkraftwagen festgelegt werden soll.
Für Hümmer ist das des Guten zu viel: „Seit der Reduzierung auf 130 hat es in diesem Streckenabschnitt kaum mehr schwere Unfälle gegeben, die Feuerwehr Trockau musste viel seltener ausrücken. Wenn wir das Tempo weiter drosseln, wird die Autobahn für viele Autofahrer uninteressant und sie werden auf die zudem viel kürzere Bundesstraße 2 ausweichen, auf der mit 100 Sachen gefahren werden darf. Damit belasten wir Orte wie Pegnitz, Creußen oder Wolfsbach über Gebühr.“
Sein Antrag wurde im Kreisausschuss allerdings nur am Rande behandelt. Landrat Hermann Hübner hält den Landkreis in der Frage für nicht zuständig. Er will sich trotzdem über den Sachverhalt kundig machen.



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