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Bester Koch aus Schnabelwaider Talentschmiede

Auszubildender David Schnödt gewinnt Nachwuchswettbewerb der Berufsschule Pegnitz - 07.02.2017 18:54 Uhr

David Schnödt vom Landgasthof Freiberger überzeugte die Jury mit seiner Kochkunst. Hier beim Anrichten des Forellen-Tatars auf Gurken-Carpaccio.


Jury und Sieger des Schulwettbewerb: Nachwuchskoch David Schnödt (Mitte) setzte sich vor Marcel Krems vom Hotel „Kaiseralm“ durch. Maximilian Schmitt vom „Stempferhof“ wurde zweitbester Hotelfachmann. © Fotos: Richard Reinl


Vor zwei Jahrzehnten hat sich Alexander Freiberger selbst über diese Wettbewerbe die Spitze der bayerischen Nachwuchsköche erarbeitet, vor drei Jahren eiferte ihm seine Auszubildende Tamara Schwitalla nach, und jetzt macht David Schnödt aus Creußen das Trio komplett.

Perfekt vorbereitet von seinem Chef, dessen Küchenmeister Matthias Bayerl-Camehl und von Tamara Schwitalla kochte er sich beim Wettbewerb der oberfränkischen Nachwuchsköche in der Pegnitzer Berufsschule souverän an die Spitze. Dabei überzeugte er die Jury mit einem Forellen-Tatar auf Gurken-Carpaccio, einer Hähnchenbrustroulade auf Kartoffel-Mouselline mit zweierlei Gemüse sowie einem lauwarmen Schokoladenkuchen mit glasierter Birne und einem hausgemachten Orangensorbet als Dessert.

Gute Prüfungsvorbereitung

Die weiteren Plätze im achtköpfigen Teilnehmerfeld, das unter Leitung von Fachlehrer Michael Schatz an den Start gegangen war, belegten Marcel Krems aus dem Waischenfelder Ortsteil Heroldsberg, der im Hotel „Kaiseralm“ in Bischofsgrün in die Lehre geht, und der Bayreuther Wallace Salanje aus der „Hallermühle“ in Weidenberg.

Im Wettbewerb der Hotel- und Restaurantfachleute erreichte Alexandra Neubeck vom „Aparthotel Frankenwald“ in Steinwiesen die höchste Punktzahl vor Maximilian Schmitt aus dem „Stempferhof“ in Gößweinstein und Maria Barde aus dem Lokal „Oskar“ in Bayreuth. Sie alle erhielten neben Urkunden wertvolle Preise, gestiftet vom Förderverein der Berufsschule unter Leitung von Altbürgermeister Manfred Thümmler.

Schulleiter Gerd Hecht hob eingangs vor einer illustren Gästeschar die Bedeutung dieser Wettbewerbe hervor, würden sie doch den Auszubildenden auch bei den bevorstehenden Prüfungen helfen. Generell lege die Schule großen Wert darauf, neben der nötigen Theorie auch die praktischen Fähigkeiten zu lehren. So müsse etwa der Service seine Kenntnisse in der Warenkunde, in der Prüfung von Lieferungen, in der Bearbeitung von Reklamationen und im stilvollen Eindecken der Tische unter Beweis stellen. Auch wenn die Anforderungen dabei immer umfangreicher würden, so sei doch der Gast letztendlich nur über Emotionen zu begeistern.

Genuss-Botschafter

Der Bayreuther Bürgermeister Thomas Ebersberger lobte als Dauergast bei derartigen Prüfungen den hohen Ausbildungsstandard der Schule, deren Bedeutung gar nicht hoch genug einzuschätzen sei. Denn was nütze eine Genussregion Oberfranken mit ihren Weltrekordmarken Bier, Wurst und Brot, wenn diese Lebensmittel nicht ordentlich serviert würden?, fragte er.

Dr. Viktor Schwinger von der Fischereifachberatung des Bezirks Oberfranken erweiterte die Produktpalette noch um Fisch. Wie vielfältig man etwa die Forelle in der Gastronomie einsetzen könne, hätten die angehenden Köche eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

  

RICHARD REINL

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