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Der Mann war im Sommer 2011 in Drogenkreise geraten. Im Dezember 2011 verlor er seine Arbeit. Daraufhin versuchte er, sich mit Betrügereien über Wasser zu halten.
Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es den Beamten, ihn mehrerer Fälle zu überführen. Der Betrüger hatte in einem Internetauktionshaus Waren angeboten, die er gar nicht besaß. Mit dieser Masche ergaunerte er über 3000 Euro. Außerdem täuschte er bei mehreren Autohäusern konkretes Kaufinteresse für teure Fahrzeuge vor und bekam vorübergehend Leihwagen ausgehändigt. Die Firmen sahen die Autos jedoch teilweise gar nicht wieder oder bekamen sie beschädigt zurück.
Als wäre das noch nicht genug, kaufte der Beschuldigte in zahlreichen Fällen mit gestohlenen EC- und Kreditkarten Waren ein und verkaufte sie wieder gewinnbringend. Der dadurch verursachte Schaden beläuft sich auf über 8000 Euro.
Der 36-jährige aus Bayreuth hatte erst ab Dezember 2011 seine Taten in Bayreuth und Umgebung begangen und bis Ende Januar 2012 bereits sieben Fahrzeuge und Waren im Wert von 11000 Euro erschwindelt.
Polizei und Staatsanwaltschaft rechnen damit, dass es weitere Geschädigte gibt. Das Amtsgericht Bayreuth erließ nun Haftbefehl, um eine drohende Fortsetzung der Taten, die den Tatbestand des gewerbsmäßigen Betruges in derzeit 39 Fällen erfüllen, zu verhindern. Bis Frühsommer kann der Täter mit Anklageerhebung rechnen.



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