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Zwei Tage sind die Fachleute in Oberfranken unterwegs und Anton Hepple bescheinigte den Gästen schon am ersten Tag Fachkompetenz, „denn sie fragen nach, wollen die Probleme erkennen, wollen lernen, wie es in Deutschland läuft, sind interessiert, welche Lösungmöglichkeiten angeboten wurden."
Die Lösungen gab es in Betzenstein, denn Bürgermeister Claus Meyer machte deutlich, dass die Stadtsanierung in Betzenstein „eine schwierige Baustelle" war. Scherzhaft meinte er, dass er damals den „Personenschutz" abgelehnt habe, der ihm angeboten wurde. Denn er hat sich auf die Bürger verlassen, auch „wenn wir eine Satzung erlassen mussten, dass jeder zahlt, der Verbesserungen durch den Ausbau bekommen hat."
Man habe zunächst Arbeitskreise gegründet, die wertvolle Informationen gesammelt hätten. Man habe um die beste Lösung gekämpft und sie auch gefunden. Große Unterstützung habe man hier vom Amt für Ländliche Entwicklung bekommen und mit Oberbaurat Thomas Müller einen fairen Partner gehabt. Der Ausbau der Schlossstraße sei jedoch der Durchbruch für die Stadt gewesen. Die Bevölkerung habe erkannt, dass hier beste Arbeit geleistet werde und zur Verschönerung beiträgt. „Und die ersten Feste haben wir auch in der Schlossstraße gefeiert." Der Funke sei damals umgesprungen.
Claus Meyer gab dann auch einige Fakten für Betzenstein bekannt, doch wegen der Kürze der Zeit hielt er sich kurz, denn es stand noch ein Stadtumgang an mit „Nachtwächter Andreas Otto" auf dem Programm. Martin Schmitt ließ es sich nicht nehmen, die Delegation in seiner Schlossbrennerei zu begrüßen, die als Denkmal eingestuft ist. Mit viel Fingerspitzengefühl war sie saniert worden. Dasselbe gelte für das Pflegamtsschloss, das seit acht Jahren renoviert wird. In zwei Jahren, so hofft der Besitzer, werde es fertig sein. Im übrigen wurde Martin Schmitt für den Umbau der Scheune zu einer Brennerei der Schmuckziegel des Fränkischen Schweiz Vereins zuerkannt, ein Ehrung, die von Bedeutung sei.
Jörg Amschler, Leiter für die Ländliche Entwicklung beim Ministerium in Bern (Schweiz) stellte fest: Der Besuch in Betzenstein habe bisher gezeigt hat, dass der Austausch von Informationen, für alle Länder wichtig sei. Man sei froh, dass das Bamberger Amt zu dem Besuch eingeladen habe, denn seine Mitarbeiter hätten hier neue Kenntnisse bekommen. Und Dorferneuerung sei auch in der Schweiz, in Südtirol oder auch in anderen Regionen Deutschlands wichtig. Wichtig ist für ihn, dass Kontakte bleiben und das wurde von Baudirektor Hepple zugesichert. Lob gab es für den Empfang in der „Betzenstube", wo Karin Vitzethum und ihr Team die Gäste bestens betreuten.
Vor dem Betzensteinbesuch gab es Kontakte in Engeltal und auch das „Alte Schloß" in Pegnitz wurde besucht. Es ist ebenfalls ein Beispiel für die Stadtsanierung.



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