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Brache weicht in Auerbach Baugebiet

Stadtrat tut weiteren Schritt zur Ausweisung von ,Dornbacher Straße‘ - 07.12.2017 17:37 Uhr

Ein neues Baugebiet entsteht an der Dornbacher Straße. Wohl bereits im kommenden Jahr sollen dort 16 Bauparzellen entstehen. Links im Bild ist zu sehen die Firma Landfuxx Regn, im Vordergrund alte Tennisplätze. © Klaus Trenz


Bereits im Oktober vergangenen Jahres hat der Stadtrat die Ausweisung eines neuen Baugebiets beschlossen. Es galt für die städtische Bauverwaltung, die während der öffentlichen Auslegung vorgebrachten Einwendungen und Anregungen in beiden Plänen zu würdigen und abzuwägen. Aufgrund der Stellungnahmen wurden zusätzliche Untersuchungen hinsichtlich Lärm und Geruchsemissionen erforderlich. Mit der Planung wurden die vorgebrachten Einwände bereits abgearbeitet und mit den zuständigen Behörden besprochen. Eine erneute Bürger- und Behördenbeteiligung soll zeitnah durchgeführt werden. HD-Bau-Inhaber Dieter Hofmann, gleichzeitig Stadtrat für die Freien Wähler/Aufschwung Auerbach, stimmte nicht mit ab. Nach dem Vorbild des Baugebiets "Flembachgrund" wird seine Firma Bauplätze schaffen und verkaufen — auf einem rund 12 400 Quadratmeter großen Gelände zwischen der Reitanlage des Reitclubs Auerbach und der Firma Landfuxx Regn (ehemals Baywa). Dort befinden sich noch drei alte Tennisplätze, die seit vielen Jahren nicht mehr genutzt werden und auch nicht mehr benutzt werden können.

"Bauzwang" erwünscht

Bürgermeister Joachim Neuß legte Wert auf die Feststellung, dass man verhindern will, dass aus den neuen Baugrundstücken Spekulationsobjekte werden. Deshalb soll es einen "Bauzwang" geben. Den spricht zwar nicht die Stadt Auerbach aus, aber der Bauherr: In einem notariellen Vertrag zwischen HD Bau und der Stadt soll dieser Bauzwang festgelegt werden, den dann der Bauherr an die Käufer der Grundstücke weitergibt.

Stadtrat Holger Eckert (Freie Wähler) lobte den Vorstoß von gewerblicher Seite für ein neues Baugebiet. Dies sei aufgrund der starken Nachfrage nach Bauplätzen "notwendig". Es handle sich dabei "nicht um eine typische Neuausweisung auf der grünen Wiese", sondern um eine "Innenentwicklung". Darüber hinaus werde ein brach liegendes Gelände revitalisiert. Eckert wollte auch mit einem "Irrtum aufräumen": Es gebe für Bauwillige keine Verpflichtung, mit dem entsprechenden Bauunternehmen zu bauen, welches das Baugebiet herstellt.  

KLAUS TRENZ

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