|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Leiter Klaus Hammer war ein quirliger Leiter. Ihm gelang es, bei seinen Musikern eine erstaunliche Leistung abzurufen und die bewährte musikalische Qualität mit Tradition zu bieten. Gottfried Buch entbot das Willkommen und sagte, dass im Jahr 1977 das erste Herbstkonzert stattfand, seit nunmehr 34 Jahren sei dieses eine feste jährliche Veranstaltung. Seit 1991 leitet Klaus Hammer das Orchester. Für seine 20-jährige Arbeit spendierte Buch neue LED-Leuchten, da er hofft, dass auch nach seinem Weggang das Licht bei der Kapelle nicht ausgeht. Das Orchester revanchierte sich mit einem Gegengeschenk: Ein Apfelbaum für den Garten, da Buch zum Jahresende in den Ruhestand treten will.
Wolfgang Schötz führte in erprobter Art und Weise informativ moderierend durch den Abend, der schwungvoll glitzernd mit „Concerto d’Amore des zeitgenössischen Komponisten Jacob de Haan eröffnet wurde. „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang“, mit diesen Worten Martin Luthers wurde zum wiegenden Walzer von Johann Strauß übergeleitet. Robert und Karoline, Tänzer einer Bayreuther Tanzsportgruppe, setzten diesen Traumwalzer tänzerisch anmutig schön um und boten damit einen eleganten Augenschmauß.
Die Posaunengruppe erhielt viel Beifall für die vortrefflich geblasene „Trombone Show“. Gleich einem funkelnden Goldregen wirkte der Auftritt des Trios „Coins“ der musikalischen Formation der KSB-Frankenthal. Die Auftrittsidee entstand bei einem KSB-Familientag, die „Coins“ spielten bei diesem Konzert erstmals mit dem großen Orchester zusammen. Robert Bernt arrangierte dafür die Noten. Die „Coins“ sind Diana Barbian, Klaus Kummer und Christopher Lange.
Eine leuchtende Klangspirale zündete Michael Lindner aus Hintergereuth beim „Carneval von Venedig“ mit seiner Solotrompete. Er erhielt Sonderapplaus. Anja Deinlein (Saxofon) und Christine Frosch (Gesang) zeigten beim Stück „My Heart will go on“ ihr Können. Vor der Pause gab es mit einem Scorpions-Medley noch was auf die Ohren; es setzte einen bunt strahlenden Lichterbogen über den ersten Konzertteil.
Mit temperament- und schwungvollen Klängen des Helenmarsches ging es in den zweiten Teil des Abends. Die Minitrampolingruppe des MTV Pegnitz bot eine „Blues Brothers Revue“, gekleidet im coolen schwarzen Gewand. Ihre Show mit witziger Choreographie und sportlich-eleganten akrobatischen Einlagen rief Bewunderung hervor. Die zwölfköpfige Riege (Trainerinnen Sabine Badstieber und Antonie Schobert) bot im flotten fliegenden Wechsel Saltos, Flugrollen, Überschläge, Streck- und Hocksprünge sowie etliche Flickflacks zum Musikstück „Final Countdown“.
Ihr breitgefächertes Leistungsspektrum bewies die Kapelle mit dem Stück „Dufte Bienen — Dicke Brummer“, dies war auch das Motto des Konzertabends. Funkelnde Sternenbögen zauberten Manuela Zitzmann und Andrea Distler auf der Klarinette als „Dufte Bienen“ mit Stefan Reindl auf der Tuba der den „Dicken Brummer“ markierte. Beim „Besuch im Zoo“ wurden heitere, zänkische oder zärtliche Tiere besucht; die musikalischen Leuchtfontänen schlängelten und hopsten durch den Tiergarten. Klaus Hammer ist bekannt dafür, dass er mit neuen Einfällen immer wieder das Publikum überrascht, diesmal ist ihm dies auch mit der Kapelle gelungen.
Er trug eine spannende witzige Kurzgeschichte über das Moulin Rouge vor, dabei wurde sowohl das Orchester als auch das Publikum zu mitspielenden Akteuren. Das Leuchtfeuer brannte weiter und das dramatische Musikstück „Moulin Rouge“ schilderte die bittersüße, traurige Liebesgeschichte von Salita und Christian.
Beim letzten Programmteil kam die Königin der Musik, „Queen“, zu Gehör. Mit Queen-Melodien entfachte Hammer das schillernde und sprühende Geschoss der Queen-Songs, die mit „We will rock you“ den Gästen Servus sagen sollten. Dies gelang nicht ganz, denn die heftig applaudierenden Gäste wollten mehr. So bot das Orchester als Zugabe noch „Ungarns Kinder“. Es steckte mit diesem Beitrag ein abschließendes, bewundernswertes musikalisches Hochfeuerwerk an, das die Gäste strahlend und fast schwebend auf den Nachhauseweg schickte.



Jetzt aktuell: