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Viele Pottensteiner stehen erstaunt vor dem nunmehr leeren Grundstück und wundern sich, wie schmal der „Pottensteiner Hof“ trotz seiner imposanten Größe tatsächlich war. Ein großes Gebäude kann sich dort niemand mehr vorstellen und auch die Stadt will das Areal eher zur Auflockerung im Stadtbild und zur Aufweitung der Zufahrt in Richtung Volksschule und Jugendherberge nützen.
Doch als Grünfläche sieht Bruckmayer das Filetgrundstück verschenkt. Er wünscht sich dort einen Pavillon für die Kurverwaltung und das Tourismusbüro, das bislang im Rathaus beengt und eher unzureichend untergebracht sei. Der Pottensteiner „Bierpapst“ hat das Gebäude schon vor seinem geistigen Auge, als filigranen Bau, mit viel Glas transparent gestaltet, einigen Sitzgelegenheiten rundherum, Bäumen als Schattenspender und kostenlosen Kurzzeitparkplätzen.
Theo Bruckmayer kann sich auch in die Lage der Urlauber versetzen: „Sie müssen erst durch die Innenstadt fahren, sehen unsere schöne Hauptstraße, holen sich die Prospekte und werden dann beim Studium der Unterlagen vor dem Pavillon und gegenüber der plätschernden Püttlach vom Postkartenblick über die Kirche auf die Burg betört. Wem solches widerfährt, der bucht auch im Felsenstädtchen.“
Der Wirt des „Urbräu“ denkt aber noch weiter: „Man könnte dort auch eine öffentliche WC-Anlage einbauen, die zudem Besuchern des nahen Friedhofs zur Verfügung steht. Dort wird das Fehlen einer Toilette immer wieder beklagt, nicht nur vom Elisabethenverein.“ Laut Bruckmayer kann die Stadt gegenwärtig kein einziges behindertengerechtes WC vorweisen.
Auch die Nähe zum Bürgerhaus sieht der Gastronom als Vorteil, nicht nur, weil das Tourismusbüro dort aus Platznot seit längerem sein Prospekt- und Büromaterial ausgelagert hat.
Bruckmayer ist sicher, dass sein Antrag an die Stadt von einer breiten Basis gestützt wird.



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