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Bürgermeister: „So geht’s nicht weiter“

Staatssekretär Hartmut Koschyk soll bei Bahnunterführung helfen - 29.01. 15:03 Uhr

PEGNITZ  - Im „Räuberstübl“ wurde früher schon Politik gemacht. Daran hat sich wenig geändert. So nahm Manfred Thümmler bei der Nominierungsversammlung des CSU-Bürgermeisterkandidaten den Beitrag von Herbert Scherer zum Anlass, Staatssekretär Hartmut Koschyk um Unterstützung bei der überfälligen Sanierung der Bahnunterführung zu bitten.


Inzwischen auch als Video im Internet anzusehen ist die Begrüßungsansprache des Bürgermeisters, in der er die Meinung vertritt, dass Scherer diese Misere gewissermaßen habe ansprechen müssen: „Wer da durchgeht, weiß, was los ist.“

Thümmler wies darauf hin, dass die Stadt erst jüngst wieder eine brutale Absage von der Bahn erhalten habe. Die Alternative lautete knallhart: Die Stadt solle das selber bezahlen, denn vor dem Jahr 2018 sei von Bahnseite aus nichts geplant: „Was dann kommt, ist ein langer Prozess.“

Der Bürgermeister weiter an die Adresse von Koschyk: Ich habe alles schon wieder schriftlich vorbereitet, denn irgendetwas muss passieren und wenn die alte Unterführung, die inzwischen schon rund 100 Jahre alt ist, nur neu aufgerüstet wird. So kann es nicht weitergehen.“

„Ich bin froh, dass ich nicht so groß bin“, spielte Thümmler auf die niedrige Durchgangshöhe an, um sogleich andere, größere Versammlungsteilnehmer zu bedauern: „Wenn der Fischers Jupp durchwill, dann muss der schon aufpassen.“ 



isi

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