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Stadtverbandsvorsitzender Eugen Eckert und Christkindmentor Alfred Graf hatten vorsichtshalber schon mal vorgetastet, wenn auch in diesem Jahr die Suche nach einem neuen Christkind erfolglos sein sollte. Die 15- und 16-jährigen Mädchen bräuchten da nicht lange zu überlegen, so versichern sie, und würden dann – so wie in der vergangenen Adventszeit – wieder die Rollen tauschen. Sarah war 2011 das Christkind und Franziska der Engel.
Aufgabenteilung stand auch in dieser Weihnachtszeit für die beiden Mädchen an: Wenn das offizielle Christkind Franziska wegen Terminüberschneidung oder anderen Gründen keine Zeit hatte, sprang Sarah ein – Erfahrung genug hat sie ja.
Es ist nicht ungewöhnlich beim Stadtverband, dass ein weihnachtliches Duo zwei Jahre hintereinander im Einsatz ist, wie Graf bemerkte. Isabell Lehner hat vor vielen Jahren sogar drei Runden absolviert. Sie ist auch heute noch im „Christkind-Team“, jedoch unsichtbar für Besucher: Beim ersten Auftritt des Christkinds beim Adventsmarkt am Marktplatz agiert sie als Souffleuse, versteckt hinter der Balustrade des Balkons am Schenklschulhaus.
Ein weiteres Team-Mitglied wurde von Eckert dieses Mal in den Mittelpunkt gerückt: Emma Meisel sorgt dafür, dass die Kostüme und Perücken für die Christkinder auch richtig sitzen und begleitet die Mädchen. „Ich muss aufpassen, dass die Christkinder immer hübsch aussehen“, sagt sie. Insgesamt 17 Einsätze hatten Franziska und Sarah zu bewältigen bei Weihnachtsfeiern von Einrichtungen und Vereinen, darüber hinaus als Blickfang und Höhepunkte beim Adventsmarkt und der Bergwerksweihnacht.



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