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Donnerstag, 21.06.2018

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Container für Grüngut und Alteisen bleiben in Kirchahorn

Gemeinde Kirchahorn hat Recyclinghof geschlossen — Namen des neuen Leietrs der Rathausverwaltung noch geheim - 12.01.2018 19:58 Uhr

Georg Hartmann auf dem Recyclinghof Kirchahorn. © Ralf Münch


Schon ein wenig wehmütig sei die Stimmung gewesen am letzten Öffnungstag des Recyclinghofs, so Hofmann: "Da haben sich einige Bürger von den Betreuern verabschiedet, denen auch mein ausdrücklicher Dank gilt."

Während der Grüngutcontainer jetzt außerhalb des Kläranlagengeländes platziert sei, stehe der für Eisen noch auf dem bisherigen Areal des Recyclinghofs, sagte Hofmann auf Anfrage aus der Runde. Und sprach von einem Provisorium. Daran könne ein Vorschlag von Wassermeister Erwin Neuner etwa ändern. Der habe vorgeschlagen, ein wenig zu baggern und zu pflastern – "und so eine dauerhafte Lösung im Außenbereich der Kläranlage zu schaffen, wenn mal etwas Luft und damit Zeit dafür ist".

Eine gute Idee, so Johannes Knauer (CWU), brauche man doch sonst immer jemand, der am Samstag auf- und zusperrt.

Sammelbestellung geplant

Bei der Beschaffung von Ausrüstung für die zehn Feuerwehren soll wieder eine Sammelbestellung erfolgen, um dadurch günstigere Konditionen nutzen so können, regte Bürgermeister Hofmann an. Dies sollte man dem neuen Geschäftsstellenleiter überlassen, der den nach Memmelsdorf wechselnden Christian Arneth beerbt. Und dabei sollte man im Haushalt für 2018 wieder wie in den Vorjahren 20.000 Euro einstellen, "damit müssten wir auskommen".

So weit stimmten die Gemeinderäte auch grundsätzlich zu. Doch während dritter Bürgermeister Stefan Neubig vorsichtig anfragte, ob denn diese Summe auch wirklich ausreiche, steuerte Manfred Herzing (FBA) in eine ganz andere Richtung: "Für mich stellt sich die Frage, ob denn dieser Betrag immer ausgeschöpft werden muss." Schließlich seien die Feuerwehren doch weitgehend "top ausgestattet". Dem stimmte Bürgermeister Hofmann zu, "darauf können wir auch stolz sein".

Er hakte nach: "Ist das als eine Art Appell zu verstehen?" Ja, so Gemeinderat Herzing: "Man sollte halt mit Maß und Ziel agieren, die persönliche Schutzausstattung meine ich damit natürlich nicht. Aber auch Kleinvieh macht eben Mist."

Stefan Neubig, selbst stellvertretender Vorsitzender der Feuerwehr Volsbach-Eichig, hatte dennoch seine Bedenken: "Es herrscht ja Sparsamkeit, wir bleiben unter den 20.000 Euro, wir sollten da kein falsches Signal senden."

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung entschieden die Räte, wer Nachfolger von Christian Arneth als Chef der Rathausverwaltung wird. Den Namen könne er aber noch nicht verraten, so Bürgermeister Hofmann gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Weil der neue Mann im Moment bei einer anderen Kommune beschäftigt sei und noch nicht gekündigt habe – "da wäre es schlecht, wenn die betreffende Gemeinde das aus der Zeitung erfährt".

Mehrere Bewerber

Jedenfalls gab es laut BürgermeisterHofmann mehrere Bewerber, am Ende kristallisierten sich zwei heraus, "die als nahezu gleichwertig einzustufen waren". Der "Neue" komme aus der Region, nicht von außerhalb, sagte Hofmann immerhin. 

STEFAN BRAND

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