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CSU will ihre starke Position im Stadtrat verteidigen

Wahlen im Herbst bescheren dem Stadtverband eine arbeitsintensive Zeit — Mit neuem Schwung in die Zukunft - 22.04.2013

Der wiedergewählte Vorsitzende Thorsten Leuchner (li.) zeichnete die treuen Mitglieder (v.li.) Dr. Iris Fuchs, Walter Fichtner, Manfred Vetterl , Gerhard Lehner und Günter Bauer aus. © Böhm


Thorsten Leuchner gab einen ausführlichen Tätigkeitsbericht. Er zeigte viele Aktivitäten und den langen und kräftezehrenden Bürgermeisterwahlkampf auf.  Dem Ortsverband stehe eine arbeitsintensive Zeit bevor. Neben den Landtags-, Bezirkstags- und Bundestagswahlkämpfen im Sommer, werde man sich schon mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahlen im März 2014 beschäftigen, sagte er.

Die starke Position im Stadtrat solle verteidigt werden. Pegnitz dürfe nicht zurückfallen und auch weiterhin sollten sinnvolle Entscheidungen zum Wohle der Bürger getroffen und die Stadt weiterentwickelt werden. Bei der Kommunalwahl wolle man mit einem starken Team antreten. Neben bewährten und erfahrenen Kräften würden auch neue Gesichter und neuer Schwung mit neuen Ideen benötigt, sagte Leuschner.

Manfred Vetterl, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Stadtrat, berichtete über die aktuelle Situation und stellte fest, dass eine starke CSU auch in Zukunft erforderlich sei, um weiterhin zum Wohle der Bürger arbeiten zu können. Als Ziel nannte er, dass man mindestens neun Sitze im Stadtrat erreichen müsse.

Der erste Haushalt nach der „Ära von 30 Jahren Manfred Thümmler“ sei inzwischen verabschiedet worden. Die Kreisumlage sei ein großer Brocken für die Stadt. Das gezahlte Geld fließe aber teilweise wieder an die Stadt zurück, beispielsweise für die Sanierung der Realschule.

Die Leistungen der bisher vier Windräder reichten fast für die Stromversorgung der Stadt Pegnitz aus. Vermutlich würden die nächsten drei Windräder auch von der Stadt betrieben, da die Zeit zu knapp sei, um eine Bürgerbeteiligung einzuführen. Für die weitere Zukunft sei das Modell einer Bürgerbeteiligung aber durchaus praktikabel. Die Wertschöpfung aus den Windrädern solle in Pegnitz bleiben.

Die Steuerkraft in Pegnitz liege über dem Durchschnitt von Oberfranken. Dies zeige auch, dass Pegnitz eine lebens- und liebenswerte Stadt ist. Die Einkommen- und Gewerbesteuer schaffe eine positive Lage, man habe keine Bange vor der politischen Zukunft in Pegnitz, sagte Vetterl.

JU-Vorsitzender Thomas Ziegler meinte, dass alles getan sei, um Jugendliche anzuziehen. Man wolle die Jugend „im vorpolitischen Raum“ abholen. Zum Beispiel durch Aktivitäten wie den Besuch des Gäubodenfestes, Wanderungen oder den Nikolausdienst.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Markus Täuber schwor die Versammlung auf die Unionstreue ein. Derzeit sei die Ausgangslage der Union sehr gut. Nach der Landtagswahl am 15. September gelte es, am 22. September  Kanzlerin Angela Merkel zu bestätigen.

Otto Lodes, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Leups dankte für die traditionell gute Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Pegnitz.

Zum Schluss gab es noch Mitgliederehrungen: Die Ehrenurkunde für 35 Jahre erhielt Walter Fichtner, 30 Jahre Mitglied sind Gerhard Lehner, Manfred Vetterl sowie Dr. Iris Fuchs und zehn Jahre dabei sind Günter Bauer und Alexander Schmidt. 

be

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