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Die Altstadt von Creußen soll lebendiger werden

Stadtrat macht Weg frei für die Beantragung von Fördermitteln - 22.08.2017 19:20 Uhr

Mit dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek) soll Creußens Altstadt vitalisiert und gegen Leerstände vorgegangen werden. © Frauke Engelbrecht


"Dieser Beschluss ist notwendig, um Fördermittel zu beantragen", erklärte Geschäftsstellenleiter Klaus Baumgärtner dem Gremium. Die Regierung fordere diese offizielle Entscheidung. "Wir müssen die Städtebauförderung auf ordentliche Beine stellen", sagte Baumgärtner. Man habe bereits im diesjährigen Haushalt etwas eingeplant. "Aber wir müssen das Ganze jetzt mit der Regierung festzurren und klären, wie es aufgeblasen wird", so der Geschäftsstellenleiter. Endgültig auf den Haushalt auswirken werde sich das Isek auf die Finanzen aber erst, wenn ein Ingenieurbüro ausgesucht ist, dass die Planungen übernehme und wenn Workshops zur weiteren Umsetzung ausgewählt sind, erläuterte Baumgärtner.

Ob im Haushalt für das kommende Jahr ein höherer Betrag eingeplant werden muss, komme auf die Förderung an, die zu erwarten sei, erwiderte er auf die Nachfrage von Fritz Büttner (CSU). "Wir müssen erst das Auswahlverfahren für das Ingenieurbüro durchführen. Das geht aber nicht so schnell", sagte Baumgärtner.

Deutlich für den Grundsatzbeschluss für ein Isek sprach sich noch mal Willibald König-Zeußel (Grüne) aus. Er befürworte, dass ein Teil der in diesem Jahr eingeplanten 30 000 Euro für den sogenannten Vitalitätscheck dafür eingesetzt werden soll.

"Trotz der extremen Arbeitsbelastung der Verwaltung wird dieser Vitalitätscheck ja durchgeführt", sagte König-Zeußel. Das sei eine gute Voraussetzung für ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. Er erwarte sich von einem Isek eine Vitalisierung der Innenstadt und ein Vorgehen gegen die herrschenden Leerstände, betonte der Stadtrat.

"Es ist klar, dass die eingeplanten 30 000 Euro alleine nicht reichen", erklärte Egbert Wölfel (CSU). Deshalb sei es klar, dass der Grundsatzbeschluss für eine Förderung notwendig sei. Die Räte fällten ihn einstimmig. 

FRAUKE ENGELBRECHT

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