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Die olympische Idee soll in Oberfranken greifbar werden

Bezirksgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft ins Leben gerufen - Für Fairplay und Sportförderung - 03.06.2009

Die DOG-Bezirksgruppe Oberfranken-Süd will künftig in den Städten und Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Kulmbach und Wunsiedel mit vielfältigen Aktivitäten die olympischen Werte wie Fairness, Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Völkerverständigung lebendig halten.

Mit dem Leitmotiv «Leistung macht Spaß» positioniert sich die Deutsche Olympische Gesellschaft nach eigenem Bekunden als «werteorientierte, sportartenübergreifende Förderorganisation, die mit der olympischen Idee über den Sport hinaus in die Gesellschaft wirkt». Und so beschreibt die DOG ihr Tun: In Modellprojekten wie der Aktion «Kinder bewegen» und den DOG-Patenschaften kombiniert sie Sport- und Bewegungsförderung mit olympischer Erziehung und Begeisterung. Sie hebt Beispiele fairen Verhaltens im Sport hervor.

Breites Mitgliederspektrum

Ehemalige und aktive Olympiateilnehmer, Leistungs- und Freizeitsportler, Trainer und Funktionäre sowie Olympiabegeisterte aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, aber auch Firmen und Kommunen, Sportvereine und -verbände zählen zu den Mitgliedern der Deutschen Olympischen Gesellschaft.

Sie sind bundesweit in 50 Zweigstellen organisiert. Die DOG-Zweigstellen engagieren sich auf regionaler Ebene, vermitteln Patenschaften, vergeben die Fair-Play-Plakette und die Plaketten für besondere sportliche Leistungen, organisieren. Kinder- und Schülerolympiaden, integrative Projekte zur Völkerverständigung und Fair-Play-Tage in Schulen runden das Angebot ab.

Sitz in Forchheim

Die Stadt Forchheim ist vorläufiger Verwaltungssitz der Bezirksgruppe Oberfranken-Süd der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Kommissarischer Geschäftsführer und Vorsitzender in Personalunion ist der Forchheimer Andreas M. Tschorn. Der 29-Jährige arbeitet seit 1997 für die Nürnberger Versicherung und macht dort Öffentlichkeitsarbeit für das Profiteam «Equipe Nürnberger» im Frauenradsport und den Burg-Pokal der Dressurreiter.

Tschorn erhielt von der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft den Auftrag, die neue Zweigstelle zu errichten und einen sechsköpfigen Vorstand zu ernennen, der sich später zur Wahl stellen wird.

Tschorn freut sich darauf: «Wir hoffen darauf, dass die olympische Idee in Oberfranken angenommen wird.»

Die Mitgliedschaft in der Deutschen Olympischen Gesellschaft kostet jährlich 52 Euro. Unter 27-Jährige zahlen nur 21 Euro im Jahr.

www.DOG-Ofra.de 

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