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Im Gebiet des Marktes Egloffstein läuft derzeit der kostenmäßig größte Einsatz des Bautrupps des Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst in diesem Jahr. Dort wird der Aufstieg vom Ende der Rabensteinstraße zum Felsentor — ein Naturdenkmal — generalsaniert. Über diese Trasse verläuft der „Rundweg 1 des Kulturweges Egloffstein“, außerdem der Wanderweg mit dem „blauen Ring“. Dieser langgezogene Steilaufstieg – teilweise mit Felsensteig-Charakter – ist zwar mit Treppen und Sicherungsgeländern erschlossen, doch die waren dringend instandsetzungsbedürftig.
Beschwerden von Wandergästen waren bereits in der Verwaltung des Marktes Egloffstein eingegangen. Die Trittstufen waren ausgetreten, hervorstehende Befestigungseisen bargen eine große Stolper- und Verletzungsgefahr. Die einst vorhandenen Geländer waren morsch und teilweise völlig zusammengebrochen. Nun haben die drei Männer vom Bautrupp des Naturparks auf einer Länge von 231 Laufmeter die Geländer erneuert.
Verwendet wurde dabei nach Aussage von Naturparkgeschäftsführer Wolfgang Geißner ausschließlich gut abgelagertes Lärchenholz, um eine längere Lebensdauer zu gewährleisten. Die Bodenverankerungen wurden mit einbetonierten Metallpfostenträgern mit extra hohen Schenkeln errichtet. Direkt im Fels wurde mit Schwerlastdübeln gearbeitet. Die insgesamt 230 Erdstufen wurden teilweise ganz erneuert, teilweise mit Eichenschwellen und Eisenarmierung neu befestigt. Die talseitige Böschung wurde gesichert und der Weg mit Eichenbalken und Eisenarmierung geebnet. Zusätzlich wurden noch drei Sitzbänke aus heimischem Eichenholz nach dem Modell „Frankenweg“ an den Aussichtsplattformen aufgestellt.
Der Naturpark-Bautrupp wird mit den Arbeiten rund acht Wochen beschäftigt sein. Die Materialkosten werden sich auf etwa 9000 Euro summieren. Für Lohnkosten für insgesamt 960 Stunden fallen 19468 Euro an, hinzu kommen rund 6000 Euro für Fahrt-, Geräte und Maschinenkosten. Insgesamt wird die Maßnahme rund 35000 Euro kosten. Dank Fördermittel wird der Eigenanteil des Marktes Egloffstein bei 12000 Euro liegen. Weil zu erwarten ist, dass wegen der aktuellen Sparzwänge die staatlichen Fördermittel in Zukunft womöglich drastisch gekürzt werden, erhält diese für die Infrastruktur der Fränkischen Schweiz so wichtige Maßnahme eine besondere Bedeutung, so Geißner.
Seit 29 Jahren gibt es den Bautrupp des Naturparks schon und sehr viele Gemeinden sowohl im Kreis Bayreuth wie auch im Landkreis Forchheim haben von dem Einsatz profitiert und würden das Fehlen dieser nützlichen Einrichtung durch eine Einbuße ihres touristischen Angebotes schmerzhaft verspüren.



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