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Ein tierischer Lehrer

Hund Anton besucht Klinikschule Oberfranken - 29.05.2015 17:08 Uhr

„Besuchshund“ Anton — hier mit seinem Frauchen — tut den Schülern in der Klinikschule Oberfranken gut. © Foto: NN


Dass der „pädagogische Hund“ mit in die Klinikschule Oberfranken kommt, tue den Schülern sehr gut, bestätigt Schulleiter Ronald John: „Das erste morgendliche Zusammentreffen der Schüler aus verschiedenen Stationen gestaltet sich gleich viel entspannter. Denn alle möchten Anton begrüßen, er ist dann für die Kinder Zentrum ihrer Aufmerksamkeit.“

Antons Aufmerksamkeit wiederum wecken an diesem Tag die Leckerli, die Bezirkstagspräsident Günther Denzler bei seinem Besuch mitgebracht hat. Denzler, der selbst Hundebesitzer ist, findet die Idee des Schulhundes sehr gut: „Anton ist für die Kinder, die aufgrund ihrer Krankheit oft längere Zeit bei uns sind, so etwas wie ein Stargast im Klassenzimmer.“ Die Klinikschule in Trägerschaft des Bezirks Oberfranken ist für Kinder da, die wegen Krankheit längerfristig den Unterricht in ihrer Stammschule nicht besuchen können.

Gerade im sozial-emotionalen Bereich werden mit Antons Hilfe Entwicklungen angestoßen und beschleunigt, durch das Hineinversetzen in ein anderes Lebewesen wird das Vermögen zur Empathie geschult, sagen die Fachleute. „Durch die körperliche Nähe und Zärtlichkeit fördern Schulhunde wie Anton die psychische Sensibilität. Ein Hund begegnet den Menschen vorurteilsfrei, er wertet nicht und verurteilt niemanden. Hunde verstehen Menschen intuitiv“, sagt Studienrätin und Hundebesitzerin Elena Diener. 

nn

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