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Eine Erfolgsgeschichte: 40 Jahre Stadtverband Auerbach

Beim Festabend gab es viel Lob — Bürgermeister Neuß: Sternstunde des Ehrenamts - 19.11.2018 06:55 Uhr

Als erster oder stellvertretender Vorsitzender leiteten diese Männer den Stadtverband: Eugen Eckert (von links), Josef Felser, Theo Schleicher, Hubert Trenz und Rudolf Weber mit Bürgermeister Joachim Neuß (rechts). © Brigitte Grüner


Das ehrenamtliche Engagement an der Spitze des Stadtverbands macht offenbar Freude. So gab es in 40 Jahren gerade mal fünf Vorsitzende und drei Schatzmeister. Johannes Lindner aus Michelfeld war der erste von 1978 bis 82. Danach folgte Georg Meisel, der bis 1996 im Amt war und von Josef Zimmermann abgelöst wurde. Der Wellucker ist immer noch als Kassier engagiert.

Gründungsvorsitzender Weber leitete die Geschicke von 1978 bis 84. Er wurde abgelöst von Johann Gnan. Später waren Hubert Trenz und übergangsweise Josef Felser Vorsitzende. Seit 1994 steht Eugen Eckert dem Stadtverband vor. Bürgermeister Joachim Neuß bezeichnete die Feier als "Abend des Ehrenamts". Vor 40 Jahren sei eine geniale Idee geboren und umgesetzt worden. Viele Auswärtige blickten heute neidvoll auf die Initiative, so Neuß.

Er dankte allen, die über vier Jahrzehnte rein ehrenamtlich Verantwortung getragen und das Leben in der Stadt bereichert haben. Dabei sei der Stadtverband kein "kleiner Club", sondern ein Verein, der erhebliche Geldmengen bewege. Er hoffe, dass nächstes Jahr eine Verjüngung der Führungsriege möglich werde, sagte der Rathauschef. "Es ist bald Zeit für eine Wachablösung", drückte es Weber aus. Dabei gehe es nicht nur um einen Vorsitzenden, sondern um ein Team. Denn nur dieses könnte alle Aufgaben bewältigen. Der allererste Vorsitzende erinnerte an das Team, das vor 40 Jahren die Gründung vorbereitet hatte. Dazu gehörten Hans Barth, Anne Gerstacker, Johann Gnan, Johannes Lindner, Ludwig Will und er selbst. Bei der Gründung im Oktober 1978 wurde gleich der erste Termin festgelegt: Der Faschingsumzug Ende Februar 1979.

Im Zwei-Finger-Suchsystem

51 Vereine waren zu Beginn dabei, inzwischen sind es 83. Es kamen neue hinzu, andere Mitgliedsvereine wurden aufgelöst, so Weber. Seit Januar 1979 gebe es den Stadtanzeiger, der einmal monatlich erscheint und an alle Haushalte verteilt wird. "Wenn Du keinen Dümmeren findest, dann mach’s halt ich", habe Karl Gerstacker gesagt und danach den Anzeiger über Jahre im Zwei-Finger-Suchsystem vorbereitet. Die mechanische Schreibmaschine wurde 1990 von einer elektrischen abgelöst.

Seit 1994 ist der Stadtverband ein eingetragener Verein. Ein weiterer Fixpunkt für ihn ist der Adventsmarkt, der aus vorweihnachtlichen Konzerten in der Innenstadt entstanden ist, erinnerte sich Weber. Mit dem Erlös wurden viele soziale und kirchliche Initiativen unterstützt. Die Begrüßung der rund 80 Gäste hatte Vorsitzender Eckert übernommen. Für die musikalische Gestaltung des Festabends sorgte das Trompeter-Trio mit Stefan Dietl, Christian Lindner und Markus Toesko. 

BRIGITTE GRÜNER

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