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Erfolgstrainer Vaclav Drobny bleibt dem EVP treu

Taktik-Fuchs betreut Ice Dogs auch in der Bayernliga - 09.06.2015 11:58 Uhr

Der aslte und neue Trainer Vaclav Drobny zusammen mit dem neuen sportlichen Leiter Markus Schwindl.

Der aslte und neue Trainer Vaclav Drobny zusammen mit dem neuen sportlichen Leiter Markus Schwindl. © Lenk


Die neue sportliche Leitung des EVP mit Markus Schwindl und Marco Zimmer ist glücklich über die Zusage von Drobny, sieht sie doch in der akribischen Arbeit des sympathischen Tschechen, der in Marktredwitz lebt, einen Hauptgrund für die stete Aufwärtsentwicklung: «Vaclav Drobny hat in all den Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Bereits ab August leitete er jeweils das Sommertraining und es war für ihn selbstverständlich, jedes Mal persönlich anwesend zu sein. Dies werden wir beibehalten, weil nur so ein vernünftiges Training möglich ist.»

Außerdem trage der Coach die Vereins-Philosophie mit, verstärkt Nachwuchsspieler in die Mannschaft zu integrieren. Die vielen positiven Beispielen wie die Gebrüder Stefan und Christof Hagen, Philip Schmidt oder Sebastian Wittmann und Lukas Späth, die längst zu Stammspielern geworden sind, beweisen es. Schwindl: «Die Jungs sind top motiviert, weil sie merken, dass sie vom Trainer eine Menge lernen können und er ihnen auch die nötige Eiszeit gibt, um Wettkampfpraxis zu sammeln.»

Drobny ist seit 2009 mit dem EVP verbunden, nur unterbrochen durch ein halbjähriges Engagement beim EHC Mitterteich, das allerdings nicht sonderlich erfolgreich verlaufen ist. Als "Vaci" im Stiftland wieder freigesetzt wurde, griffen erneut die Ice Dogs zu, als sie 2011 vorübergehend gegen den Abstieg aus der Landesliga kämpften. Sofort kehrte der Erfolg an die Pegnitz zurück, der jetzt im Aufstieg gipfelte.

Drobny überzeugt dabei an der Bande durch seine ruhige Art und durch sein ausgleichendes Handeln, wenn mitunter übermotivierte Cracks auf der Bank aneinander geraten. Nicht selten wurden insbesondere in der vergangenen Saison Spiele wegen seines taktischen Gespürs noch in den letzten Minuten umgebogen. Von besonderer Bedeutung bei den höheren Anforderungen in der Bayernliga könnte sein, dass Drobny sein Team zur Konter-Mannschaft entwickelt hat, die zuletzt als einzige in der Landesliga mehr Tore in Unter-, denn in Überzahl erzielt hat. Arbeiten will er noch daran, dass Schwindl & Co. ihr Können über die vollen 60 Minuten lang abrufen und sich nicht immer wieder gefährliche Auszeiten leisten.

Hat stets den Überblick: Abwehrchef Stefan Ramoser.

Hat stets den Überblick: Abwehrchef Stefan Ramoser. © Reinl


Glücklich schätzen sich Drobny und die sportliche Leitung, dass sie auch in der neuen Saison auf das Können des Abwehrchefs Stefan Ramoser setzen dürfen. Der Südtiroler, der die dritte Saison beim EVP spielt, hat sich durch seine ruhige und überlegte Art viel Anerkennung erworben. Er agiert nicht sonderlich auffällig, zieht aber von hinten heraus die Fäden, schickt die Stürmer mit langen Pässen auf die Reise und schaltet sich selber immer wieder in das Angriffsspiel ein. So avancierte er auch in der zurückliegenden Saison zum besten Scorer unter den Abwehrspielern.

Von Anfang an stimmte auch die Chemie zwischen dem Südtiroler Ramoser und dem Kapitän Markus Schwindl. Auch mit der Mannschaft verstand er sich auf Anhieb blendend. Dass die Abschlussfahrt der Ice Dogs in den verganenen Jahren regelmäßig in Heimat Ramosers auf den Ritten bei Bozen führte, spricht Bände. 

ISI REINL

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