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EVP bot dem Titelfavoriten lange Zeit Paroli

4:8-Niederlage gegen EHC Mitterteich nach kämpferisch hervorragender Leistung - 26.01.2013 00:50 Uhr

PEGNITZ  - Winter Game-Atmosphäre im Eisstadion: Bei optimalen äußeren Bedingungen lieferten sich der EVP und der EHC Mitterteich einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Ice Dogs dem Top-Favoriten lange Zeit Paroli boten, auch wenn die Stiftländer mit 8:4 Toren die Oberhand behielten.

Eishockey-Landesliga


Marc Hemmerich erzielte die ersten beiden Treffer für Mitterteich. Im Hintergrund Ralf Skarupa, der ebenfalls erfolgreich war.
Marc Hemmerich erzielte die ersten beiden Treffer für Mitterteich. Im Hintergrund Ralf Skarupa, der ebenfalls erfolgreich war.
Foto: Münch
Marc Hemmerich erzielte die ersten beiden Treffer für Mitterteich. Im Hintergrund Ralf Skarupa, der ebenfalls erfolgreich war.
Marc Hemmerich erzielte die ersten beiden Treffer für Mitterteich. Im Hintergrund Ralf Skarupa, der ebenfalls erfolgreich war.
Foto: Münch

EV Pegnitz – EHC Mitterteich 4:8 (1:2/1:3/2:3) – Die Fans feuerten schon vor dem Anpfiff ein Feuerwerk ab. Die Cracks auf beiden Seiten wollten dem nicht nachstehen und lieferten sich sofort einen Kampf auf Biegen und Brechen, kein Wunder, agierten doch beide Trainer und auch viele Spieler schon auf beiden Seiten.

Als die Dragons schon nach 38 Sekunden den Torreigen eröffneten, glaubten viele an ein ähnliches Schützenfest, wie es die Stiftländer zuletzt in Serie gefeiert haben. Doch die Ice Dogs zeigten sich unbeeindruckt. Kurz nachdem Philipp Schmidt noch bei einem Break gescheitert war, glich Markus Schwindl aus.

Pegnitz bot eine kämpferisch beeindruckende Leistung und störte die technisch versierteren Gäste durch frühes und engagiertes Forechecking. Um die 13. Minute war sogar die Führung möglich, doch bei einer 5:3-Überzahl wirkte das EVP-Powerplay zu statisch. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Erneut Marc Hemmerich, der diese Woche kurz vor dem Absprung zum ehemaligen DEL-Club Kassel Huskies stand, nützte ein Break in Unterzahl, um sein Team erneut nach vorn zu bringen.

Im Mitteldrittel erhöhten die Gäste schnell auf 1:3. Aber auch die Gastgeber, die auf Sebastian Stemmer und Tino Schneider verzichten mussten, hatten ihre Chancen. Beim ersten Versuch scheiterte Ralf Skarupa in der 27. Minute noch am Keeper Tyl Schleicher, doch kurz darauf verkürzte er gekonnt auf 2:3.

Das reizte die Truppe von Trainer „Zorro" Zerres. Mit lautstarken Appellen peitschte dieser sein Team nach vorn, selbst als bei einer erneuten Strafe gegen Pegnitz das 2:4 gefallen war. Als der EHC-Star Roman Nikitin kurz darauf enttäuscht vom uneffektiven 5:3-Überzahlspiel seinen Schläger wutentbrannt auf die Spielerbank feuerte, wurde der Russe von Zerres kurzerhand in die Kabine geschickt.

Mitterteich war nervös. Umso ärgerlicher, dass wieder einmal Schiedsrichter Dürnhöfer, der den EVP schon gegen Selb zweimal „verpfiffen" hat, entscheidend eingriff. Konnte man über einige Strafzeiten gegen Pegnitz noch streiten, so war die Entscheidung zum 2:5 eindeutig falsch. Der Unparteiische hatte längst abgepfiffen, als die Scheibe die Linie überquerte. EVP-Trainer Vaclav Drobny: "Schade, dass Schiedsrichter immer wieder Spiele entscheiden."

Im Schlussdrittel ging der offene Schlagabtausch weiter, diesmal zuerst mit einem Treffer des EVP, ehe Mitterteich auf 3:7 vorpreschte. Schmidt erzielte zwei Minuten vor Schluss zwar noch das 4:7, doch Mitterteich stellte kurz darauf mit dem 4:8 den alten Abstand wieder her.

Pegnitz hielt sich gegen die von den Namen her übermächtigen Dragons lange Zeit wacker, kämpfte aufopferungsvoll und verlor schließlich um das eine oder andere Tor zu hoch. Torwart Yannick Nothaft bot eine beachtliche Leistung gegen das „Sperrfeuer" der Stiftländer.

Tore: 0:1 (1.) Hemmerich, 1:1 (4.) Schwindl, 1:2 (15.) Hemmerich, 1:3 (22.) Schmidt, 2:3 (27.) Skarupa/Zirfaß, 2:4 (34.) Kracht, 2:5 (40.) Kracht, 3:5 (47.) Schmidt/Späth/Rister, 3:6 (50.) Bado, 3:7 (58.) Kracht, 4:7 (59.) Schmidt/Jor/Runge, 4:8 (60.) Bauer.

Strafen: EVP 14, EHCM acht Minuten.  

ISI REINL


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