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EV Dingolfing - EV Pegnitz 9:3 (3:1/4:1/2:1) - Die Ice Dogs hatten anfangs durchaus Chancen. Schon nach 50 Sekunden hätte Martin Lamich seine Mannen nach einer tollen Kombination mit Markus Schwindl und Thorsten Steffens in Führung schießen können, doch er scheiterte am EVD-Keeper.
Konnte Jens Braun auf der Gegenseite in der 5. Minute noch retten, so war er beim 1:0 der Gastgeber chancenlos. Die Oberfranken schien der Rückstand aber nicht zu beeindrucken. Nur zehn Sekunden später glich Ralf Skarupa nach einem Sololauf im Nachschuss aus. Schwindl hätte das Blatt sogar wenden können, blieb aber im direkten Duell mit der Torwart zweiter Sieger. So kam es, wie es kommen musste: Kurz vor der Pause nützten die Niederbayern mangelnde Konsequenz in der EVP-Abwehr zum 3:1-Pausenstand.
Für das Mitteldrittel hatte Vaclav Drobny die Devise ausgegeben, mit verstärkten Abwehrbemühungen weitere Gegentore zu verhindern. Gefruchtet hat dieser Appell nichts: Nach nur 38 Sekunden legte Dingolfing das 4:1 vor. Als dann Trautmann per Doppelschlag auf 6:1 erhöht hat, ist das Team um Schwindl und Lamich auseinandergebrochen. Daran änderten auch Pfostentreffer der beiden Cracks nicht.
Als es der EVD gar nicht mehr nötig hatte, verlegte sich der Gastgeber auf die rustikale Tour. Eine Szene aus der 35. Minute versetzte die Ice Dogs in Schockstarre: Bei einem Foul, das eine Spieldauersperre für Weber nach sich zog, musste Steffens mit einem Schulterbruch in der Kabine vom Notarzt mit Infusionen und Sauerstoffmaske behandelt werden, ehe er ins Krankenhaus gebracht werden konnte.
Nur 90 Sekunden später wurde Christof Mendel ähnlich hart an die Bande gecheckt, hatte aber Glück, dass er ohne größere Blessuren davon kam. Der Verursacher Goth wurde ebenfalls vorzeitig zum Duschen geschickt.
Unter diesen Begleiterscheinungen war das Ergebnis für die Ice Dogs verständlicherweise Nebensache, auch wenn Lamich kurz vor Drittelende bei einer 5:3- Überzahl ein Tor zum 7:2-Zwischenstand gelang. Im Schlussdrittel erhöhte Dingolfing auf 9:2, ehe Stefan Hagen mit dem dritten Treffer für den EVP den Endstand besorgte.
Mannschaftsführer Klaus Polster: „Wir haben anfangs unsere Chancen nicht genutzt und spielerisch zu wenig geboten. Dingolfing dagegen nutzte die Chancen eiskalt. Steffens wünsche ich auf diesem Weg baldige Genesung.“
Tore: 1:0 (9.) Scholz, 1:1 (10.) Skarupa, 2:1 (18.) Korn, 3:1 (20.) Weber, 4:1 (21.) Schickaneder, 5:1 (25.) Trautmann, 6:1 (32.) Trautmann, 7:1 (35.) Wilhelm, 7:2 (39.) Lamich/Schneider/Stemmer, 8:2 (44.) Hermann, 9:2 (47.) Wilhelm, 9:3 (48.) St. Hagen/Schneider, Späth.
Strafen: EV Dingolfing zehn plus jeweils fünf Minuten plus Spieldauerstrafe für Weber und Goth, EV Pegnitz zwölf Minuten.
Fr. 11.05.12
Sa. 21.04.12
Sa. 14.04.12