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EVP verspricht eine mitreißende zweite Saisonhälfte

Trainer Hefner kann gegen den Landesliga-Spitzenreiter Burgau die Reihen völlig neu sortieren - 10.01.2019 14:37 Uhr

Der Lette Aleksandrs Kercs, der zuletzt in der Abwehr aushelfen musste, kann künftig im Sturm wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. © Reinl


Bayernliga-Abstiegsrunde 

EV Pegnitz - ESV Burgau 2000 (Freitag, 19.30 Uhr) - An die beiden Heimsiege zum Ende der Vorrunde gegen Dorfen und Peißenberg wollen die Ice Dogs gegen den starken ESV Burgau anknüpfen. Leicht wird das nicht, kommt doch mit den Eisbären der Spitzenreiter der Landesligagruppe 2. Mit 44 Punkten aus 18 Spielen und nur einer Niederlage nach regulärer Spielzeit machen sich die Schwaben nicht ohne Grund Hoffnungen, nach 20 Jahren in die Bayernliga zurückzukehren.

Im Vorfeld der Verzahnungsrunde gab es immer wieder Gesprächsstoff um die Eisbären, da Burgau, ebenso wie Hassfurt und Waldkirchen, die Saison mit bis zu sechs transferkartenpflichtigen Spielern absolvierte. Nach den Durchführungsbestimmungen des BEV sind aber jetzt nach einer Absprache der Bayernligisten nur mehr zwei „Ausländer“ zugelassen. Wie der BEV bei „Verstößen“ reagiert, wird man im Nachhinein sehen. Den sportlichen Leiter des EVP, Jens Braun, lässt das kalt: „Wenn wir die Liga halten wollen, müssen wir unsere Spiele gewinnen und auf uns schauen“.

Topscorer beim ESV ist der 27-jährige Tscheche David Zachar (14 Tore/23 Vorlagen), gefolgt vom besten Torschützen des Teams Dennis Tausend mit 20 Treffern und 15 Vorlagen.

EVP-Trainer Josef Hefner kann nach den drei Neuverpflichtungen für die Abstiegsrunde aus dem Vollen schöpfen und die Reihen völlig neu zusammenstellen. Vor allem Aleksandrs Kercs wird aufatmen, dass er nach der Verstärkung der Abwehr mit Benjamin Frank und Sebastian Wolsch wieder im Angriff agieren kann, war doch deutlich zu sehen, dass ihm die Abwehrarbeit nicht behagt. Auch Stefan Hagen wird wieder nach vorne rücken, so dass der EVP-Angriff insgesamt wieder mehr Gefahr ausstrahlt als über weite Strecken der Vorrunde. Verantwortliche und Spieler jedenfalls sind heiß auf die neue Runde: „Mit Unterstützung unserer treuen Zuschauer wollen wir in der Verzahnungsrunde den Schalter umlegen, mitreißende Spiele abliefern und die Bayernliga sichern.“

ERV Schweinfurt – EV Pegnitz (Sonntag, 18 Uhr) - In den bisherigen Spielen gegeneinander konnten sich in der Vorrunde jeweils die Unterfranken durchsetzen. Im Hinspiel in Schweinfurt führten die Ice Dogs lange Zeit, mussten sich aber schließlich doch mit 5:7 Toren geschlagen geben. Auch vor heimischer Kulisse verlor man denkbar knapp mit 1:2. Kein Wunder, dass die Hefner-Truppe auf Revanche sinnt. Spannung ist somit vorprogrammiert. Die Stärken der Mighty Dogs liegen zweifellos im Powerplay, weshalb die Pegnitzer die Strafbank tunlichst meiden sollten. Darüber hinaus gilt es, die beiden Vollstrecker Josef Straka und Patrik Ryparan die Kette zu legen. jb/rr 

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