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Viele Veranstaltungen sind unvergessen wie etwa der „Tag des Sports“ am Wiesweiher, bei dem den zahlreichen Vereinen die Möglichkeit geboten wurde, ihr Angebot zu präsentieren und so um neue Mitglieder zu werben. Später mündete das in den genauso aufwändigen wie beliebten Städtevergleich zwischen Pegnitz und Auerbach, bei dem auch der gemütliche Teil nicht zu kurz kam. Auch der „Tag der Landwirtschaft“, der erst kürzlich wieder am Marktplatz stattgefunden hat, wurde einst von den NN initiiert, genauso wie der Autosalon. Nicht zuletzt geht auch die Wahl eines Pegnitzer Christkinds auf die Initiative der „Nürnberger“ zurück.
Unvergessen sind die Flugtage am Zipser Berg, haben sie doch der Stadt anlässlich der deutschen Meisterschaft der Kunstflieger die vielleicht publikumsträchtigste Veranstaltung ihrer Geschichte beschert. Schätzungsweise 25 000 Besucher strömten damals durch die Stadt, wobei schon in der Nürnberger Straße die Fahrzeuge vierspurig (!) abgefertigt worden sind.
Billiger Klamauk ist nicht die Sache der NN und so wurde bei den Veranstaltungen stets auf künstlerische Qualität gesetzt. Beim traditionellen „NN-Kinderland“, das Experten als pädagogisch sehr wertvoll einstufen, genauso wie bei der „Zeitungszeit“ oder beim „Pegnitzer Brettl“, bei dem nahezu alle Größen des bundesdeutschen Kabaretts schon aufgetreten sind, von Gerhard Polt über Urban Priol oder die Biermösl-Blosn bis hin zu Heinz-Rudolf Kuntze.
Zusammen mit Kirchenmusikdirektor Roland Weiss wurden mit Unterstützung der Nordbayerischen Nachrichten die „Pegnitzer Sommer-Konzerte“ aus der Taufe gehoben, die sich bis heute großer Beliebtheit bei Urlaubern und Einheimischen erfreuen.
Natürlich waren die NN beim 650-jährigen Stadtjubiläum dabei, als sie in einem 70 Meter langen Beitrag beim Festzug die Herstellung einer Zeitung von der Redaktion bis zur Rotation dargestellt haben. Und jeder konnte mit den „Nachrichten“ auf das Wohl der Stadt anstoßen, waren doch in der Brauer-Vereinigung extra 650 Flaschen NN-Jubiläumsbier abgefüllt worden.
Dem Einfallsreichtum der Werbeabteilung sind auch sonst keine Grenzen gesetzt: Erst dieser Tage ging wieder Frankens größte Halloween-Party in Pegnitz über die Bühne, zu der mittlerweile Gäste aus ganz Nordbayern anreisen. Auch den leiblichen Genüssen stehen die NN aufgeschlossen gegenüber. So erfreut sich etwa das vor Jahren zusammen mit der „Wagneria“ aus der Taufe gehobene Winzerfest größter Beliebtheit, nur noch übertroffen vom Fränkischen Bratwurstgipfel, bei dessen Premiere in diesem Jahr rund 10 000 Gäste dem Dauerregen getrotzt haben.
Warum die NN hier weder Kosten noch Mühen scheuen, wird immer wieder gefragt. Weil sie sich in aller Bescheidenheit als Bestandteil der jüngeren Pegnitzer Geschichte fühlen und ihren Beitrag leisten wollen, dass sich die Bürger hier rundherum wohlfühlen.



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