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Im Visier der Narren waren die Tetrafunkmaststandorte, der Schulerweiterungsbau in Hollfeld, die nachts beleuchtete neue Radwegbrücke über die Wiesent oder die Windkraftanlagen im Regionalplan des Planungsverbands Oberfranken-Ost.
Einer der reichsten Prinzen der Welt, Prinz S.S.E aus dem Narrenland, fuhr mit Prinzessin Bastiane I. im Cabrio durch die Stadt, hatte er doch fünf Billionen Euro für den Bau eines Gymnasiums in Waischenfeld gespendet. Das neue Waischenfelder Gymnasium, das die Feuerwehr Waischenfeld auf einen Wagen gebaut hatte, wurde nach dem Umzug auch gleich vom Bayerischen Schulminister Ludwig Spaenle feierlich eröffnet.
Ein weiterer Wagen zeigte die Baustelle der Gesamtschule Hollfeld, die überflüssig ist, weil in Waischenfeld die Schule nun leersteht. „Schickt die Schüler nach Waischenfeld, und der Kreis hat wieder Geld.“ Die Feuerwehr Rabeneck war mit der immer beleuchteten und schneefreien neuen Radwegbrücke am Radschnellweg nach Nankendorf angerückt und meinte: „Die teure Brücke strahlt bei Nacht, die ganze Welt darüber lacht.“
Im Visier auch der „Radwegwinterdienst“. „Nankendorf strahlt wunderbar, dank Tetra-Funk das ganze Jahr“, meinte die Dorfjugend Nankendorf. Auch ein Faschingswagen aus Langenloh befasste sich mit dem Thema Mobilfunk und hatte einen mobilen Mobilfunkmasten für alle Mobilfunkanbieter dabei.
Da diesmal keine Musikgruppe dabei war, behalfen sich die Narren mit einer Musikantenunfallstation, wo lädierte Musiker gar grausliche Töne von sich gaben. Angeführt wurde der Zug von Manfred Huppmann als Zeitungsausträgerin der Waischenfelder Faschingsnachrichten, in denen unter anderem zu lesen war, dass es Rapunzel wirklich gegeben hat. Denn im „Steinernen Beutel“ fanden Forscher nun 20 Meter lange Haarreste, die eindeutig Rapunzel zugeordnet werden konnten.



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