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. Marco Galas aus Dörfles/Esbach wärmte sich an seinem Stand mit einem kleinen Gasofen auf, seine Füße standen auf einer Styroporplatte, die isolieren soll. Ab und zu gönnt er sich einen Schluck Früchtetee aus einer Thermoskanne.“ Unter minus 10 Grad gehe in nicht zu den Märkten, aber bei dem trockenen, sonnigen Wetter habe ich eine Ausnahme gemacht.“ Gabriela Schaper aus Münchberg verkauft Kissen und Tischdecken. „Mir machen die Temperaturen nichts aus.“ Sie hat vorgesorgt und schützt die Füße mit Moonboots und drei paar Socken übereinander; um die Taille trägt sie einen Nierenwärmer. Vereint trotzen Carla Schaller und Tochter Tanja aus Coburg an ihrem Bonbon- und Gewürzstand der bitterkalten Luft. Die Mutter („wir halten durch“) legt sich am Abend nach den Märkten in die Badewanne, um sich aufzutauen; der Tochter graute es vor Pegnitz. Bei der klirrender Kälte wollte ich nicht mitfahren.
Heute früh habe ich gedacht, ich sterbe, aber irgendwie ging es doch.“ Das Elektroöfchen sei kaum zu spüren. Hildegard Langmeier hat an ihrem Hutstand ein Geheimrezept gegen den Frost: eine doppelte Lage Zeitungspapier als Einlage in ihren Schuhen, dazu ein Daunenanorak. Pinselmachermeister Ludwig Bock aus Bechhofen trinkt heißen Tee: „Ich habe mir heute was angetan.“ Rattiya Vogel, die aus Thailand stammt, trägt jeweils drei Pullover, Hosen, Jacken und Socken übereinander. „Ich wohne seit Jahren in Deutschland, da wird man abgehärtet.“hjs/



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