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Bei dem Treffen am Firmensitz in Lauf waren außerdem mit dabei: Bürgermeister Manfred Thümmler, Kämmerer Wolfgang Hempfling und Projektleiter Max Kühlwein. Wie Knecht mitteilte, hat das Luftfahrtbundesamt eine maximale Kranhöhe von 200 Metern erlaubt. Das sei eine Absicherung für die Zukunft. Es würden lediglich Krane mit einer maximalen Höhe von 150 Metern getestet.
Das 43000 Quadrameter große Grundstück, das das Unternehmen von der Stadt Pegnitz erworben hat, liegt von Willenberg 400 Meter und von Neudorf 600 Meter entfernt. Die Betonfläche, auf der die Krane stehen werden, ist 18 Meter breit und 60 Meter lang. Zwei der drei Felder dienen der Überprüfung der Krane; das dritte wird zum Aufrüsten benötigt.
Bei den Tests der Prototypen wird lediglich das Geräusch der Motoren zu hören sein. „Im Vergleich mit der nahen Autobahn ist das Geräusch nicht wahrnehmbar“, sagt Alexander Knecht. Zu 95 Prozent laufen die schwergewichtigen Fahrzeuge bei moderatem Standgas.
Tadano Faun verweist auf ein neutrales Schallgutachten. Im Prüfzeitraum von 6 bis 22 Uhr sei ein maximaler Tagesschallpegel von 65 Dezibel zulässig. In Lauf, wo seit Jahren Krane überprüft werden, habe es von Anwohnern, die fast neben dem Firmengelände leben, nur dann Beschwerden gegeben, wenn die 22- Uhr-Grenze überschritten worden ist. „Dies versuchen wir grundsätzlich zu vermeiden“, betont Knecht.
Auch wegen des befürchteten Lichts sieht der Firmenchef keine Beeinträchtigungen für die Dorfbewohner. Laut Kühlwein dürfen dabei bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden. Auch die Verkehrsteilnehmer dürfen nicht geblendet werden.
Die Fläche im Gewerbegebiet an der Norisstraße wird in drei Ebenen aufgeteilt: einen Teil mit dem Versickerungsbecken, den Abschnitt mit der Test- und Erprobungsfläche und den Bereich an der Norisstraße. Dort wird vermutlich 2013/14 eine Produktions-/Reparaturhalle errichtet. Dann könnten zehn neue Arbeitsplätze entstehen, so Alexander Knecht. Im Werk Lauf sind derzeit 750 Mitarbeiter beschäftigt.
Das dortige Firmengelände bietet nicht mehr genügend Platz – deshalb die Prüffelder in Pegnitz. Für den Standort an der A9 habe man sich entschieden, weil er logistisch gut erreichbar und nur 36 Kilometer von Lauf entfernt sei. Außerdem sei bei den Gesprächen die Stadt Pegnitz mit Bürgermeister Manfred Thümmler an der Spitze sehr kooperativ gewesen. „Beide Seiten haben mit offenen Karten gespielt“, sagt Knecht. Ein weiterer Vorteil des Grundstücks: Es bietet Platz für eine etwaige Expansion. Aufgrund dieser Pluspunkte ließ man andere mögliche Standorte fallen.
Erst einmal steht das Testen im Zentrum; im August 2012 soll es losgehen. Bei den Kran-Prototypen werden alle Funktionen überprüft. Auch wie viel Last sie heben können. Bei einem 72 Tonnen schweren Mobilkran können das bis zu 400 Tonnen Traglast sein.



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