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Glänzende Premiere

Kleinstschüler des EV Pegnitz siegen doppelt - 05.02.2013

PEGNITZ  - Premiere für die meisten der fünf- bis neunjährigen Ice Dogs des EVP: Nach knapp einem Jahr Pause stand für die Kleinstschüler wieder ein Turnier an. Für zwei Drittel des Teams war es der erste Wettkampfeinsatz überhaupt. Umso überraschender war der zweite Platz in der Abschlusstabelle.

Auch der junge Übungsleiter Philipp Schmidt betrat bei dem Turnier Neuland und das mit Bravour. Gemeinsam mit dem erfahreneren Markus Schwindl war es ihm gelungen, vier ausgewogene Reihen aus Neulingen und „Routiniers“ zu bilden. Im ersten Spiel trafen die Little Ice Dogs auf den VER Selb. Die besseren Chancen in einer ausgeglichenen Partie hatten zunächst die Gastgeber, doch vereitelte der „Wölfe“-Torwart mit starken Paraden immer wieder einen Rückstand. Beim Führungstor des EVP (15.) war allerdings auch er machtlos. Selb erzielte praktisch im Gegenzug den Ausgleich, zog nach 20 Minuten durch einen Doppelschlag auf 3:1 davon und ließ das 4:1 zum Endstand folgen.

Der nächste Gegner, der EHC 80 Nürnberg, war mit einer U8-Mannschaft angereist, die sich in ihrem ersten Turnierspiel beim 1:4 gegen Amberg achtbar geschlagen hatte. Dem stürmischen Beginn der Ice Dogs hatten sie allerdings wenig entgegenzusetzen. Nach 90 Sekunden führten die Hausherren bereits mit 4:0. Die Konzentration ließ bei den Ice Dogs nun etwas nach, doch nach dem 5:1 in der 9. Minute dominierte der EVP wieder. Am Ende siegten die Little Ice Dogs mit 15:2.

Der letzte Gegner des Tages, der EC 2000 Amberg, war gegen Selb beim 1:12 chancenlos geblieben, so dass die Schmidt-Schützlinge favorisiert in die Partie gingen. Und schnell führten die Einheimischen mit 2:0. Nach dem 3:0 (10.) verkürzte Amberg. Spätestens mit dem 4:1 (15.) in hatte Pegnitz das Spiel wieder im Griff. Der 10:1-Erfolg fiel aber etwas zu hoch aus. Verdienter Sieger des Turniers wurde Selb nach einem 12:0 über Nürnberg.

Ebenfalls Grund zur Freude hatte das Knabenteam des EVP nach dem Spiel gegen den ESC Haßfurt. Unkonzentriertheiten in der Abwehr und beim Spielaufbau, zu zaghaftes Zweikampfverhalten und mangelnde Abschlussschwäche hatten nach zwei Dritteln zum 1:2-Rückstand gegen das noch punktlose Schlusslicht geführt. Im letzten Spielabschnitt besannen sich die Young Ice Dogs auf ihre Fähigkeiten. In der 44. Minute drehten sie mit einem Doppelschlag die Partie zum 3:2. Zwei Minuten vor dem Ende konnte mit dem 4:2, im Nachsetzen erzielt, der Sack endgültig zugemacht und damit der Pflichtsieg eingefahren werden.

  

kgr


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