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Grünes Klassenzimmer ausgezeichnet

Schule in Betzenstein und die Pegnitzer Dr- Dittrich-Schule überzeugten mit Projekten - 07.12.2017 21:57 Uhr

Die Schüler der Garten AG mit Rektor Helmut Bencker, den Lehrern Karola Weidinger und Alexandra Hölzel sowie dem zweiten Bürgermeister Peter Marschall, Renate Pickelmann von der VG und Pfarrer Christoph Weißmann. © Ralf Münch


Diesen Titel erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Diese setzt sich aus Mitgliedern des Bayerischen Umweltministeriums, des Bayerischen Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz zusammen.

In der Betzensteiner Schule steht eine große grüne Flagge. Sie zeigt, dass diese Schule eine Umweltschule ist und man stolz darauf ist. "Im Grund genommen ist es ein Konglomerat vieler Ideen, die unsere Schule eingereicht hat", sagt der Rektor der Schule, Helmut Bencker.

Karola Weidinger, die Lehrkraft, die die Arbeitsgemeinschaft Garten betreut, erklärt: "Wir haben unsere Ideen schon am Juni eingereicht." Eine dieser Ideen lautete: "Unser Schulgarten — ein grünes Klassenzimmer". Bei der Schule war schon vor einigen Jahren auf einer Wiese ein Schulgarten angelegt worden.

Obst und Gemüse angepflanzt

Dort wurden von den Schülern Apfel- und Zwetschgenbäume gepflanzt. Dazu noch Kürbisse, Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln. Es stehen selbstbemalte Bänke und Tische. Die Idee: Was man selbst anpflanzt, kann man auch verzehren. Das wird dann auch gemacht. Denn die Schüler bereiten unter Anleitung der Lehrerin Alexandra Hölzel Gerichte zu — das gesunde Essen kommt hier direkt von vor der Schultür.

Auch Winterpicknicks werden im Garten abgehalten, und zur Frühjahrsbestellung sähen die Schüler aus. Geerntet werden dann Radieschen, Pflücksalat, Erdbeeren und viele Kräuter. "Unser nächstes Ziel ist der Einzug in unseren Schulwald im Frühjahr 2018. Das soll ein Waldgrundstück im nahen Schulgebiet sein, in dem wir pflanzen, pflegen, lernen und spielen können", so Weidinger weiter. Besser kann man den Kindern die Natur gar nicht näher bringen, und wer lernt nicht gerne im Freien?

Das zweite Thema, mit dem die Schule punktete, ist die Bepflanzung der Weidenkirche in Plech. Im April haben die Betzensteiner Schüler eine Woche lang mit den Kindergärten aus Plech und Riegelstein die Kirche bepflanzt — mit 200 Weiden. Und der Plecher Pfarrer Christoph Weißmann ist begeistert: "Das haben die richtig toll gemacht. Von den 200 Pflanzen sind lediglich zwei nichts geworden."

Man ist stolz in Betzenstein. Und der Erfolg der Auszeichnung wurde auch von der Verwaltungsgemeinschaft Betzenstein/Plech honoriert: In Vertretung der VG überreichte Renate Pickelmann 200 Euro an die Schule. 

RALF MÜNCH

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