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Der Geschäftsführer der SanaKlinik, Florian Glück, lobte Dr. Trump jüngst beim Abschied aus dem Berufsleben: Er sei das Synonym für das Krankenhaus schlechthin gewesen.
Als Chef der Inneren Medizin habe er das Haus geprägt und auf den heutigen Standard gehoben. Bis zur letzten Minute habe er Vollgas gegeben, für Neues immer aufgeschlossen. Sein Glanzstück aber sei die erfolgreiche Nachfolgeregelung. Glück: „Ich ziehe den Hut vor dieser Leistung.“
Bürgermeister Uwe Raab hob damals Dr. Trumps „steten verschmitzten Witz auf der Zunge“ hervor. Er sei ein Mann, der sich nie als Kapazität darstellte, obwohl er so gut operierte. „Er war ein Arzt und vor allem ein Mensch.“
Friedrich Trump wurde in Grimmschwinden bei Feuchtwangen geboren. 1978 promovierte er über den Einfluss von Stressdiäten auf die Blutspiegel von Insulin und Glucose. Es folgten sieben Jahre im Nürnberger Klinikum. Dann wurde er vom Pegnitzer Chefarzt Dr. Josef Schlosser angesprochen, ob er nicht als Internist käme.
Der damalige Bürgermeister Manfred Thümmler war glücklich, einen Mann mit solch gutem Ruf zu finden. Es waren keine leichten Verhandlungen, denn das Krankenhaus hatte durch die Gemählich-Affäre keinen guten Leumund. Bei einer Belegung von nur noch 50 Prozent drohte die Schließung. Doch mit Friedrich Trump konnte die Lage stabilisiert werden.
Trump sagte einmal, dieser Anfang sei nach dem Skandal schwerer gewesen als erwartet. Er konnte aber durch die Unterstützung der niedergelassenen Ärzte neues Vertrauen aufbauen.
Für diesen so bescheidenen, immer lächelnden Mediziner mit der leisen Stimme war es die bedeutendste Veränderung in seinem beruflichen Leben, von einem Großklinikum in solch ein „kleines Haus“ zu wechseln. Aber es lohnte sich: Dr. Trump wurde 1986 Chefarzt und kam 1997 als ärztlicher Direktor in den Vorstand der Klinik.
Als seinen größten persönlichen Erfolg wertete Friedrich Trump einmal rückblickend, dass er „über all die Jahre gesund geblieben“ ist. „Mit großer Freude erfüllt mich auch, viele junge Kollegen motiviert und ausgebildet zu haben.“ Der Wermutstropfen dabei: „Ich wurde Arzt, weil ich praktisch helfend tätig sein wollte, ohne Bürokratie. Dies stellte sich aber in Sachen ,Bürokratie‘ leider als ein Irrtum heraus.“
Ergreifend war für ihn immer die große Dankbarkeit seiner Patienten sowie das Erlebnis, wie Familien in der Not so gut zusammenhalten.



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