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Ice Dogs wollen weiter nach vorne marschieren

Trainer Hefner will am Wochenende weiter punkten - Hausauer wieder fit - Am Sonntag Revanche gegen Landsberg? - 07.12.2017 12:04 Uhr

Die Ice Dogs müssen am Wochenende ähnlich viel Siegeswillen zeigen wie zuletzt gegen Füssen und Buchloe. © Reinl


Eishockey-Bayernliga

EV Pegnitz – EHF Passau (Freitag, 19.30 Uhr) – Das Hinspiel haben die Ice Dogs mit 4:3 Toren knapp gewonnen. Doch seither haben die Habichte mächtig aufgerüstet und vor Wochenfrist sogar dem Spitzenreiter Höchstadt eine Niederlage beigebracht. Die Black Hawks haben dabei vor allem mit Leidenschaft und Kampfgeist überzeugt. Zwei Rückkehrer haben dabei der Passauer Defensive zusätzliche Tiefe und Qualität gegeben. 

„Ein Torwart, ein Hexer, Christian Hamberger!“ schallte es die letzten Jahre durch die Passauer EisArena, wenn der EHF-Torhüter die gegnerischen Stürmer mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung brachte. Nun ist der 30-jährige Publikumsliebling, der zuletzt aus privaten Gründen etwas kürzer treten musste und deshalb beim Bezirksligisten Gebensbach agierte, in die Dreiflüssestadt zurückgekehrt, nachdem sich Patrick Vetter verletzt hatte. Gegen Höchstadt hat der Neuzugang schon bewiesen, dass er zu den besten Schlussmännern der Bayernliga zählt.

Nach zehn Jahren ebenfalls zu den Niederbayern heimgekehrt ist mit Helmut Kößl der ehemalige Kapitän, der einst die Bayernliga Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga mit erkämpft hatte. Mit seiner Spielweise, seinem Kampfgeist und dem unbändige Wille zum Erfolg sorgt der Verteidiger, der zuletzt beim Landesligisten EHC Straubing die Schlittschuhe schnürte, für deutlich mehr Stabilität in der Defensive.

Damit nicht genug: Mit dem Stürmer Oliver Wawrotzki, der vom Liga-Konkurrenten EV Moosburg zurückwechselt, gibt in Pegnitz ein weiterer Neuzugang seine Premierenvorstellung. In Moosburg erzielte Wawrotzki in 17 Spielen bereits 14 Scorerpunkte. Der technisch starke und pfeilschnelle Angreifer soll wie im letzten Jahr die gegnerischen Verteidigungsreihen durcheinander wirbeln.

Keine leichte Aufgabe also für den EVP, auch wenn der Tabellensiebte Passau auswärts erst zwei Spiele gewonnen hat. Niederlagen gegen Moosburg, Schongau, Pfaffenhofen order Geretsried beweisen, dass die Black Hawks verwundbar sind. Hierzu müssen allerdings die Top-Scorer Petr Sulcik, Roman Nemecek und Svatopluk Merka an die Kette gelegt werden.

„Wir müssen so weiterspielen wie gegen Füssen und Buchloe, dann haben wir eine Chance“, gibt sich Trainer Hefner zuversichtlich. Zusätzliches Potenzial kommt mit der Rückkehr des zuletzt verletzten Sergej Hausauer in das Team. Er wird wieder neben Pierre Kracht und Aleksandrs Kercs in den ersten Sturm rücken. Daniel Sevo dagegen wird wegen einer Schultverletzung noch länger fehlen und auch Sven Adler muss seine Bänderdehnung noch auskurieren.

Was die Verpflichtung eines zweiten Kontingentspielers angehet, befindet sich Sportleiter Jens Braun weiter in diversen Verhandlungen. Hefner: „Vielleicht bekommen wir ja die Verstärkung unter den Weihnachtsbaum gelegt, wenn es zum Nikolaustag schon nicht geklappt hat.“

HC Landsberg – EV Pegnitz (Sonntag, 17 Uhr) – Keineswegs leichter wird es für die Hefner-Schützlinge am Sonntag beim Tabellendritten Landsberg, der nach vier Siegen in Serie weiter nach oben blickt, insbesondere jetzt, da auch Höchstadt verwundbar scheint. Das Hinspiel zur Saison-Heimpremiere haben die Ice Dogs in äußerst schlechter Erinnerung, bekamen sie doch vom damaligen Spitzenreiter bei der 0:7-Niederlage eine Lehrstunde erteilt. Die Trennung von Trainer Stan Mikulenka war die unmittelbare Folge. Am Lech wir der EVP sein ganzes Können abrufen müssen, um gegen Top-Leute wie Dennis Sturm, Markus Kerber, Marcel Juhasz oder Bohumil Slavicek, allesamt Top-Scorer der Liga, bestehen zu können. Nicht zu vergessen der Verteidiger Dennis Neal, der beim Hinspiel noch gesperrt war.

Zwei Wertungen gegen Füssen

Bleibt noch nachzutragen, dass die letzten zwei Spiele des EV Füssen gegen die Ice Dogs und egen Erding vom Verband mit jeweils 0:5 Toren gewertet worden sind, nachdem mit Simon ein Spieler mitgewirkt hat, der wegen mehrerer großer Strafen eigentlich gesperrt gewesen wäre. Für Pegnitz bringt das nur einen kleinen Vorteil im Torverhältnis, hatte der EVP das Match doch ohnehin mit 4:1 Toren gewonnen.  

ISI REINL

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