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Insgesamt 30 Radverleih- und Akkustationen sind mittlerweile in der Fränkischen Schweiz entstanden, dort können insgesamt 44 E-Bikes angemietet oder der Akku kostenlos getauscht werden. „Wir sind sehr erfreut, dass so viele Anbieter aus den verschiedensten Bereichen, wie Unterkunft, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen, Touristinfos und Gewerbe dafür sorgen wollen, dass Gäste und Einheimische eine entspannte Radtour durch die Region neu genießen können“, so die Leiterin der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, Sandra Schneider.
Mit den Elektrofahrrädern wird ein ganz fast lautloses Naturerlebnis möglich und eine längere Distanz, beispielsweise nach Bamberg zur Landesgartenschau oder nach Bayreuth, wird zum Kinderspiel. Sollte der Akku leer werden, kann dieser während einer Rast wieder aufgeladen werden. Alternative: Bei einer Akkustation kann die leere Batterie sofort und kostenlos gegen eine volle eingetauscht werden.
Damit wird es vor allem für die nicht ans sportliche Radeln gewohnten Gäste und Einheimischen ein Vergnügen, mit Motorunterstützung jeden Berg in Rekordzeit und mit einem Lächeln auf den Lippen zu meistern. Derzeit sind alle Stationen dabei, sich zu koordinieren und abzustimmen, damit auch jeder von diesem neuen, weil flächendeckenden Angebot in der Fränkischen Schweiz profitieren kann. So wurde bereits ein einheitlicher Mietpreis für E-Bikes empfohlen: 15 Euro für den halben Tag, 20 Euro für den ganzen Tag, 50 Euro für drei Tage und 99 Euro für eine ganze Woche.
Die Anbieter aus der Fränkischen Schweiz haben sich für einen E-Bike-Hersteller aus der Schweiz entschieden, der alle Movelo-Regionen mit den gleichen Rädern ausstattet, so dass die Akkus untereinander ausgetauscht werden können. Auf den Rädern ist zusätzlich eine Art Gangschaltung installiert – gesteuert wird damit ein kleiner Elektromotor. Dieser unterstützt die eigene Tretleistung mit Schub. Eine Anzeige verrät Akku-Zustand, Geschwindigkeit und die zurückgelegten Kilometer. So kann der Radler abschätzen, wie weit der Akku reicht, und entsprechend planen.
Die Reichweite der Akkuladung ist also abhängig davon, welchen Grad der Zuschaltung man wählt, wie viele Berge man hoch will und wie schwer der Radler und sein Gepäck selber sind. Zwischen 40 und 60 Kilometer Reichweite mit einer Akkuladung sind möglich, verspricht der Hersteller. Bei einer Geschwindigkeit von höchstens 25 Kilometer je Stunde (darüber wäre es ein Mofa) dauert solch eine Tour mit Pausen drei bis fünf Stunden und dabei wird etwa eine halbe Kilowattstunde Strom verbraucht.
Neben der Fränkischen Schweiz beteiligen sich auch das Fichtelgebirge (mit Bayreuth), der Frankenwald, die Frankenalb und Teile des Steigerwaldes an dem neuen Angebot. Durch die Einbindung der Nachbargebiete können größere Touren im Umkreis durchgeführt werden, was natürlich die Attraktivität des Angebotes erhöht. Die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz hat die Koordination des Angebotes übernommen. Am Sonntag, 6. Mai, wird es eine gemeinsame Auftaktveranstaltung für die Elektrofahrrad-Region Fränkische Schweiz geben.
In einer speziellen Elektrofahrrad-Broschüre (ab Ende März erhältlich), in der allgemeinen Radbroschüre der Tourismuszentrale sowie im Internet unter www.fraenkische-schweiz.com präsentieren sich alle Stationen mit ihren Öffnungszeiten. Routenvorschläge und Pauschalangebote gibt es ebenfalls in der Spezialbroschüre.



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