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Experimentierfreude und Forscherdrang im evangelischen Kindergarten Schnabelwaid, in der städtischen Kindertagesstätte Grashüpfer und in der Kinderinsel Sonnenschein in Bayreuth wurden nun mit einer besonderen Auszeichnung bedacht: Die Einrichtungen erhielten für ihr kontinuierliches Engagement das Zertifikat als „Haus der kleinen Forscher“. Betreuerin und fünf Kinder der Schnabelwaider Einrichtung waren zur Verleihung des Preises extra nach Bayreuth gefahren. Dr. Michael Hohl und Landrat Hermann Hübner überreichten im Landratsamt an die Erzieherinnen und Kinder Urkunden, die Auszeichnungsplaketten sowie gesunde Obst- und Gemüsesträuße, geeignet zum Verzehr in den Kitas.
Auch in der eigenen Einrichtung fand noch eine kleine Feier zusammen mit dem Bürgermeister statt. Jedes Kind erhielt einen Anstecker und darf sich nun „Kleiner Forscher“ nennen.
Im letzten Jahr wurde das regionale Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ in der Region Bayreuth vorgestellt und aufgebaut. Im Herbst starteten die ersten Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte. Seitdem wurden mehr als 60 Einrichtungen erreicht und 140 Fachkräfte weitergebildet. Ziel ist es, die Themen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik bereits den Kindern im Vorschulalter in spielerischer Art und Weise zu vermitteln. Mit dem Zertifikat erhalten die Einrichtungen eine Würdigung ihrer Arbeit und ein Qualitätssiegel, mit dem sie ihr Bildungsengagement sichtbar machen können.
Um einen Beitrag zu einer kontinuierlich angelegten Bildungsbiografie zu leisten, wird nun in der Region Bayreuth das Programm modellhaft auf die Zielgruppe der sechs bis zehnjährigen Kinder ausgeweitet. „Nun macht die Berliner Stiftung Schule und wir sind dabei“, sagte Landrat Hübner bei der Vorstellung des erweiterten Angebots.
In einer von 53 Pilotregionen bundesweit, können nun die Kinder ihre ersten Lernerfahrungen im Bereich Naturwissenschaften und Technik im Grundschulalter weiter vertiefen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt hierfür zusätzliche Mittel bereit. Ohne die Unterstützung wichtiger Kooperationspartner wäre der Aufbau des regionalen Netzwerkes nur schwer leistbar. Oberbürgermeister und Landrat honorierten auch die Netzwerkpartner mit einer Partnerplakette und bedankten sich herzlich unter anderem bei dem Mehrgenerationenhaus und der Volkshochschule Pegnitz.



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