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Komplimente prasselten auf die Jubeltruppe nieder

Feuerwehr Höfen feierte ihr 125-jähriges Bestehen mit einem Ehrungsabend für alle Neuhauser Brandschützer - 09.06.2007

Die Ehrung für 40-jährige Dienstzeit brachte beim Posieren für das Erinnerungsfoto einen Sitzplatz ein, die «25er» mussten stehen: Den Festkommers in Höfen nahmen die vier Feuerwehren des Marktes Neuhaus zum Anlass, verdiente Aktive zu ehren. Mit auf dem Bild Bürgermeisterin Heidi Suttner, Landrat Helmut Reich (2. v. l.), Kreisbrandrat Bernd Pawelke (r.) und Schirmherr Gert Rohrseitz (2. v. r.).

Die Ehrung für 40-jährige Dienstzeit brachte beim Posieren für das Erinnerungsfoto einen Sitzplatz ein, die «25er» mussten stehen: Den Festkommers in Höfen nahmen die vier Feuerwehren des Marktes Neuhaus zum Anlass, verdiente Aktive zu ehren. Mit auf dem Bild Bürgermeisterin Heidi Suttner, Landrat Helmut Reich (2. v. l.), Kreisbrandrat Bernd Pawelke (r.) und Schirmherr Gert Rohrseitz (2. v. r.). © Zagel


Die Veldener Stadtkapelle unter Cornelia Nollenberger stimmte die Gäste, darunter Landrat Helmut Reich sowie die Bürgermeister Herbert Begert aus Velden und Karlheinz Escher aus Plech, auf das Ereignis ein. Vorsitzender Günter Lieret hob den Stellenwert der Wehr für den kleinen Ort heraus, sprach den Wunsch nach einem adäquaten Gerätehaus an und dankte den Mitgliedern für Kameradschaft und Einsatzbereitschaft.

Besonders würdigte Lieret das Engagement des Schirmherrn und Jagdpächters Gert Rohrseitz der nicht nur der Feuerwehr, sondern auch der Höfener Kapelle ein großzügiger Sponsor sei. In seinem Grußwort machte der Veldener Unternehmer deutlich, dass die Jubelwehr alle Veränderungen der Zeit gut überstanden, dem gesellschaftlichen Leben im Ort ihren Stempel aufgedrückt und vor allem jederzeit zur Hilfe bereit sei. Als Geschenk überreichte er ein Kuvert.

Natürlich gratulierte auch Bürgermeisterin Heidi Suttner. Sie hob die Gemeinsamkeiten bei Feuerwehr und Politik heraus: Brenzlig werde es überall, für beide Seiten gelte es jedoch schnell zu handeln. «Die Gemeinde wird alles tun, damit die Wehren ihrer Aufgabe gerecht werden können», versicherte sie.

In das gleiche Horn stieß Landrat Helmut Reich. Er hob die guten Tugenden der Aktiven hervor und sprach sich nicht nur deshalb für den Erhalt der Ortsfeuerwehren aus. «Der Ehrenamtliche fragt nicht nach dem materiellen Gegenwert», resümierte Reich weiter und übergab einen Gutschein zur Deckung der Unkosten.

Kommandant Rainer Roth stellte anschließend die Wehr vor. Besonders stolz sei man auf die ersten zwei Frauen und die derzeit vier Jugendlichen im Verein. Aber auch auf das von der Gemeinde beschaffte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und insgesamt 32 Aktive könne man stolz sein.

«Runde Geburtstage sind Anlass für Rückschau und Ausblick», meinte Kreisbrandrat Bernd Pawelke aus Hersbruck. Die Mitglieder des Jubelvereins hätten es sich stets zur Aufgabe gemacht, in Not und Gefahr präsent zu sein, auf Freizeit zu verzichten und gar das eigene Leben einzusetzen.

Gemeinsam mit der Bürgermeisterin nahm Pawelke zahlreiche Ehrungen vor. Seit 40 Jahren leisten Klemens Beier, Michael Rauh, Eduard Vetter, Wendelin Wittmann und Michael Vogenauer aus Krottensee und Georg Regn aus Höfen aktiven Dienst. Letzterer zeichnet auch für die Chronik verantwortlich.

Auf 25 Jahre im Dienst der Allgemeinheit brachten es Wilfried Becker, Peter Dörner, Gerhard Rupprecht, Michael Schulz und Roland Schwemmer aus Neuhaus. Dazu gesellten sich Hans Bosser, Günther Deinzer, Markus Dotzler, Ferdinand Höllerer, Alois Wollner, und Martin Zitzmann aus Krottensee, sowie Richard Fuchs, Johannes Kipfer, Ulrich Kipfer, Hans Karl Leißner und Martin Wollner aus Mosenberg, aber auch Achim Breitkopf, Georg Meiler, Klaus Pickelmann, Hermann Roth, Bernd Roth und Hans Vogler aus Höfen. Für alle Jubilare hatte die Bürgermeisterin einen Gutschein über 50 Euro und ein Buchpräsent dabei. Urkunden und Ehrenzeichen des Freistaates werden (wie für die sieben verhinderten Jubilare) bei anderen Gelegenheiten verliehen. Pfarrer Joachim Bogdol würdigte den Verein für den Dienst am Nächsten.

Am heutigen Samstag ist Unterhaltungsabend mit den «Störzelbachern», am Sonntag, 10. Juni, um 9 Uhr Zeltgottesdienst und danach Frühschoppen. Gegen 14 Uhr setzt sich der Festzug in Bewegung, musikalisch begleitet von den «Original Schabachtaler Musikanten». 

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