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Königstein verlor das Finale um Bayern3-Dorffest

Konkurrenz aus Oberfranken holt die Veranstaltung nach Teuschnitz - 26.08.2017 19:37 Uhr

Zu Beginn der Finalrunde war die Stimmung in Königstein noch ausgelassen. © Klaus Möller


Das oberpfälzer Dorffest-Team um den 2. Bürgermeister Klaus Hafner präsentierte sich am Ende trotz der großen Enttäuschung als fairer Verlierer. Den Schwung aus dem gewaltigen Endspurt beim Final-Voting, bei dem man sich mit 940.300 Stimmen auf Platz 2 geklickt hatte, konnten die Königsteiner nicht mit in die heiße Phase des Dorffest-Finales nehmen. Allerdings sah es beim ersten Spiel "10 Songs in 10 Sekunden" für die jungen Musikexperten zunächst nicht schlecht aus.

Von den 10 Musikschnipseln konnten sie wie ihre Mitstreiter in Teuschnitz fünf Songs in 30 Sekunden niederschreiben. Unentschieden! Doch die zweite Runde ging mit 6:4 trotz tatkräftiger Unterstützung durch das Publikum klar an die Konkurrenz. Die Chance zum Ausgleich gab es beim zweiten Spiel.

In ein leeres Planschbecken, so erklärte Moderator Sebastian Winkler aus dem Münchener Funkhaus, würden Bayern3-Mitarbeiter 10.000 1-Cent-Münzen schütten, aus denen die Teams die einzige 2-Cent-Münze herausfischen müssten. Dabei hatten die Oberfranken offensichtlich die bessere Strategie, denn nach nur knapp 30 Sekunden kam von dort die Meldung aus den Lautsprechern: "Wir haben sie!"

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Trotz aller Mühen: Kein Bayern3-Dorffest in Königstein

Am Ende hat es nicht gereicht. Im Finale um das Bayern3-Dorffest ging Königstein leer aus. Schon nach dem zweiten Spiel gingen die Konkurrenten aus dem oberfränkischen Teuschnitz mit 2:0 uneinholbar in Führung. Doch die Oberpfälzer wollen "faire Verlierer" sein.


Damit ging auch dieser Punkt nach Teuschnitz. Nach dem 0:2 im Fernduell wurde der geplante dritte Durchgang hinfällig. Die prächtige Anfangsstimmung war nun dahin. Die Enttäuschung nach der Niederlage sorgte für lange und betretene Gesichter in Königstein. Vor allem bei den jungen Mitstreitern. Hatten sie sich doch in den letzten Wochen engagiert ins Zeug gelegt und sich fleißig auf das große Finale vorbereitet. Sogar Tipps vom Vorjahressieger Moosbach hatte man eingeholt.

"Wir wollen faire Verlierer sein", mahnte der 2. Bürgermeister und forderte seine Königsteiner auf, doch noch die abschließende Schaltung zu den Gewinnern in Oberfranken abzuwarten. Die nutzte er, um die Marktgemeinde Teuschnitz zu ihrem deutlichen Sieg zu beglückwünschen.

Die dürfe jetzt am 9. September die Riesen-Open-Air-Party feiern, die auch Königstein gern ausgerichtet hätte. Und an seine Königsteiner gerichtet meinte er, auch als 2. Sieger könne man stolz sein, denn um das Dorffest würden sich unzählige Gemeinden bewerben. Und um so eine Finale zu gewinnen, gehöre schließlich auch ein wenig Glück. Die Bewerbung habe vor allem eins gebracht: Viele Königsteiner sind wieder ein gutes Stück mehr zusammengerückt. Getreu dem Motto des Bayern3-Dorffestes "Mia halt´n zam!" 

Klaus Möller

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