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Peter Kotzbauer war in den Wochen vor der internen Kandidatenbestimmung des 2. Januar von Christian Bickel angesprochen worden, hatte aber ablehnend reagiert: „Ich schlage mich nicht selbst vor.“ Auch sah er Wolfgang Hempfling, der von Bürgermeister Manfred Thümmler längst aufs Schild gehoben worden war, als einen idealen, fachmännisch versierten Kandidaten, dem er keine Konkurrenz machen wollte.
Aber zu Beginn der CSU-Vorstandssitzung am 2. Januar wandte sich Christian Bickel an die Runde: Er habe da noch einen Kandidaten.
Doch als Peter Kotzbauer bei der anschließenden Wahl erkannte, wie stark der Rückhalt für Wolfgang Hempfling ist, bedankte er sich sofort für das in ihn gesetzte Vertrauen und zog seine Kandidatur zurück.
Dies wiederholte er formell am 9. Januar, als die CSU-Spitze erneut zur Kandidatenfrage zusammentrat.
Bei dieser Sitzung verzichtete Manfred Vetterl, wie berichtet, auf seine Kandidatur (und auf den Ortsvereinsvorsitz). Vetterl hatte sich selbst als Thümmler-Nachfolger ins Spiel gebracht. Dies geschah überraschend erst kurz vor Weihnachten. Er war von seinen Anhängern dazu motiviert worden.
Der Rechtsanwalt hatte in den vergangenen 30 Jahren immer den Wahlkampf von Manfred Thümmler begleitet und galt noch vor wenigen Jahren als dessen Wunschkandidat für die Nachfolge.
Wann die Bürgermeisterwahl stattfindet, klärt das Landratsamt als zuständige Behörde demnächst. Vorgespräche mit der Stadt zielen auf die zweite Septemberhälfte ab.



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