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Leere Bierzeltbänke beim autofreien Sonntag

Familiennachmittag im Fränkische Schweiz-Museum fiel buchstäblich ins Wasser - 03.09.2017 23:51 Uhr

Zum vierten Mal waren Joachim Hartmann (links) und sein Sohn Daniel mit ihrer Airbrush-Technik zum Familiennachmittag ins Fränkische-Schweiz-Museum gekommen, um vor allem Kinder mit ihren Tattoos zu erfreuen. © Foto: Thomas Weichert


Joachim Hartmann und sein Sohn Daniel waren mit ihren Airbrush-Tattoos bereits zum vierten mal dabei. Wie Joachim Hartmann meint, ist das Museum besonders für Kinder attraktiv. "Ein Museum zum Anfassen, alles wird gut erklärt und es gibt jedes Jahr was Neues zu erleben." Was neben den Airbrush-Tattoos, die etwa eine Woche halten, auch immer gut ankommt, ist das Kinderschminken von Birgit Windsheimer aus Pegnitz. Das bietet sie beim Familiennachmittag im Museum seit zehn Jahren an.

"So schlecht wie heuer war der Besuch aber noch nie", sagt sie. Letztes Jahr standen die Kinder Schlange, um dranzukommen. Diesmal musste keiner lange warten. Besonders die sechsjährige Ida aus Hersbruck findet das Kinderschminken ganz toll.

Ihr Vater Frank Durta war vor ein paar Jahren, damals noch als Erlanger Geografiestudent, bei einer Exkursion mit geologischen Referaten im Museum dabei. Von Pottenstein aus fuhr er mit seiner Frau Julia und Tochter Ida mit Inlineskatern auf der gesperrten B 470 zum Museum nach Tüchersfeld.

Kerstin und Sebastian Failner aus Weidenhüll kamen zum zweiten Mal mit ihren beiden Töchtern Sophie und Emilia zum Familiennachmittag. Sie ließen sich die selbst gemachten Waffeln von Marianne Willnecker schmecken. Besonders interessant für die fünfjährige Sophie sind die versteinerten Schnecken und ganz "cool die Bärenzähne". Auch Sophie will mit ihrer Schwester einen Heliumluftballon in den Himmel über Tüchersfeld steigen lassen. Der Ballon fliegt aber nur hoch wenn es nicht zu stark regnet. Es galt, einen Moment abzuwarten bis der Regen etwas nachlässt.

Dann wollten die Failners auch noch mit ihren Fahrrädern beim Tüchersfelder Campingplatz einkehren. Museumspädagoge Jens Kraus zeigt sich dennoch ganz zufrieden, als er einem Kind das Ammonitengießen erklärt. "Wir machen unsere Ammoniten selbst." Auch die Angebotenen sind selbst gemacht. Besonders lecker ist der saftige Apfelkuchen von Museumsnachbarin Rosa Schatz. 

THOMAS WEICHERT

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