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Das Herzstück der Anlage wiegt leer rund 70 Tonnen. Ist das Öl für die Kühlung eingefüllt, erhöht sich das Gewicht noch einmal um fünf bis sechs Tonnen. 6,2 Kilometer lange Mittelspannungsleitungen führen vom Windpark zum Luftlinie rund vier Kilometer entfernten Umspannwerk. Ist alles angeschlossen und weht der Wind, fließt in ihnen Strom mit einer Spannung von 20 Kilovolt.
Über die Spulen im Transformator geleitet, wird er schließlich mit 110 Kilovolt in das Hochspannungsnetz eingespeist. Bei dieser Spannung kann Strom ohne größere Verluste über weite Strecken übertragen werden.
Nominell ist der Transformator auf eine Leistung von 50 Megawatt ausgelegt, er kann jedoch auf 63 Megawatt erweitert werden. Die vier Büchenbacher Windräder liefern zwölf Megawatt, die Anlage hat also noch Luft für weitere Windparks und -räder. Auch deshalb wurde der Standort bei Arnoldsreuth gewählt, er liegt zentral zwischen Büchenbach und geplanten weiteren Windparks sowie an der Hochspannungsleitung.
In den nächsten drei Wochen wird der Transformator, gebaut von SGB-SMIT in Regensburg, eingebaut und verkabelt. Ab Mitte November wird E.on die Sicherheitstechnik überprüfen. Am 30. November soll die Anlage ans Netz gehen.



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