15°

Sonntag, 27.05.2018

|

„Monstertrasse“: Die Gegenwehr wird organisiert

Anlieger-Kommunen trafen sich in Pegnitz, um sich zu vernetzen und eine Organisationsform zu geben - 26.05.2014 19:20 Uhr

Treffen im Schulungssaal der Feuerwehr: Vertreter der Kommunen entlang der geplanten Stromtrasse versammelten sich in Pegnitz. Gegner der "Monstertrasse" demonstrierten vor der Sitzung (Bild). © Klaus Trenz


Zur Gründungsversammlung trafen sich die Vertreter der Städte und Gemeinden im Schulungssaal der Pegnitzer Feuerwehr. Gegner der Stromtrasse demonstrierten dort.

„Schlimmer geht immer!“ warf Bürgermeister Uwe Raab den Übertragungsnetz-Betreibern vor, weil sie von ihren Plänen nicht abweichen wollten, die Stromtrasse „durch unsere Heimat zu schlagen“. Mehr noch: Sie wollten sogar binnen weniger Jahre die Leitungskapazität verdoppeln.

Der Landschaftsvernichtung durch den Braunkohle-Tagebau, dem Schaden für das Klima, der Zerstörung durch die „Monstertrasse“, den Gefahren für die Gesundheit und der völligen Entwertung von Eigentum und Stadtentwicklung seien dadurch keine Grenzen gesetzt, so Raab. Es gelte, die kommunale Gegenwehr zu organisieren.

  

hpr

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Pegnitz