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Kaminbrand in Degelsdorf hieß es um 20.44 Uhr. Und schon spurteten die Feuerwehrleute los, die in geselliger Runde einen Besuch der Prunksitzung vereinbart und sich auf einen lustigen Abend gefreut hatten. „Das war ganz schön kalt“, sagte Sven Zocher am Sonntag am NN-Telefon, denn die Aktiven legten die Strecke vom Kolpinghaus bis zum Feuerwehrhaus zu Fuß zurück. Zocher war als stellvertretender Kommandant Einsatzleiter.
Von Auerbach rückte der komplette Löschzug samt Drehleiter nach Degelsdorf aus. „Wir waren 30 Mann“, sagt Zocher. Die Zogenreuther Wehr kam mit sechs Mann und dem TSF. Ein Nachbar hatte den Funkenflug aus dem Kamin in der Degelsdorfer Siedlung bemerkt und Alarm geschlagen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich laut Kreisbrandinspektor Peter Deiml die Lage schon etwas entspannt. Die Feuerwehr machte den Zug zu am Kamin zu, sprich sie unterband an der Heizung eine weitere Luftzufuhr, um den Brand im Kamin quasi zu ersticken. Von oben wurden dann zusätzlich Steine eingeworfen. Damit wird vermieden, dass der brennende Kamin zusetzt. Dadurch kann quasi eine Art Pfropfen entstehen und schlimmstenfalls kann der Kamin platzen. Was in Degelsdorf glücklicherweise nicht passierte.
Laut Zocher sei kein erkennbarer Schaden entstanden. Mit der Wärmebildkamera hat die Feuerwehr noch die einzelnen Stockwerke abgesucht aber keine Brandnester gefunden. „Wir haben den zuständigen Schornsteinfeger benachrichtigt und sind nach einer Dreiviertelstunde wieder abgerückt“, berichtet Zocher vom Einsatz. Länger unterwegs waren die Zogenreuther Kollegen, die den Einsatz des Kaminkehrers noch abwarteten und für alle Fälle einsatzbereit gewesen wären.



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