|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Vor allem die Tanzgarden, von der Prinzen-, über die Junioren- bis hin zu den Kleinsten der Wichtelgarde und die Tanzmariechen Anna-Lena Berner und Annette Bäumler brillierten mit ihren Auftritten sowohl bei den Garde- wie auch bei den Showtänzen.
Viel Beifall gab es auch für das Weiber- und Männerballett. Für Riesenstimmung sorgte unter anderem Büttenredner Andreas Schmidt aus Pegnitz in mehreren Rollen, etwa als Ehekrüppel.
Faschingspräsident Franz Macht ist ebenso ein Allroundtalent, was das Spielen und Schreiben von Sketchen betrifft. So bei „Chilly und Görch“, wo Macht mit Sylvia Berner als geplagter Ehemann auftrat, der seine Frau beim Shopping begleiten musste. Viel lieber wäre er aber ins Wirtshaus gegangen. Ebenfalls aus der Feder von Macht war der Sketch „Die Schnapsprobe“, in der er selbst Gemeinderat und Schnapsbrenner Matthias Pircher verkörperte, der im letzten Jahr das 90-jährige Jubiläum seiner Streitberger Brennerei Schütz feiern konnte.
Markus Zweck spielte Bürgermeister Helmut Taut, Stefan Dresel Vizebürgermeister Konrad Rosenzweig, Hanngörg Zimmermann Pfarrer Albrecht Bischoff und Andreas Schmidt Bademeister Günther Arnold, der allen kräftig einschenkte und noch mehr selbst verkonsumierte.
Für das Brennereijubiläum hatte Pircher extra neue Brände und Liköre komponiert, die natürlich probiert werden mussten. Erste Probe in Pirchers Höhlenklause: Der Streitberger „Arsch-Kümmel“. Da Pircher auch noch Chef des Streitberger Männergesangvereins „Firefanz“ ist, musste vor jeder Schnapsprobe natürlich gesungen werden. Da es keinen Bäcker mehr im Ort gibt reimte Pircher/Macht: „Willst du früh den Brötchensegen, musst zu die Ebser Hungerleider dich bewegen“.
Der nächste Schnaps, ein „Karthäuser-Likör“, war eher was für Pfarrer Bischoff. Denn schon in der Bibel steht, dass gesoffen wurde. Nach dem „Kranich-Bitter“ kam die Erkenntnis, dass der Kiosk von der Swetlana das neue Streitberger Kulturzentrum ist und nach dem „Zwetschgen-Brandy“ war es so weit: Der Bürgermeister schenkte den Streitbergern den Streitberger Berg und der Pfarrer sang dazu „In Streitberg gibt’s bald nix mehr, deswegen will auch keiner her, doch die Geburtenrate haut’s jetzt nauf, weil nachts gehen um Zwölfa alle Lichter aus.“
„DSL braucht keine Sau, in Streitberg trommeln’s noch – genau. Nach Wüstenstein da fährt kein Bus, weil nach Wüstenstein auch keiner muss“, schmetterte Taut/Zweck nach dem Schlehenwildfruchtlikör. Nach dem „Waldhimbeer-Jubiläumsbrand“ schenkte der Bürgermeister den Streitbergern als Wahlgeschenk die Dorferneuerung und eine Fernwärmeheizung, die kein anderer als Wolfgang Windisch bauen will. Mit viel Witz führte der frühere Pottensteiner Stadtrat Markus Zitzmann-Schreiner durch das abendfüllende Programm, bei dem der Prinzenwalzer der aktuellen Majestäten Thommy und Ursula selbstverständlich nicht fehlen durfte.
Die nächsten Termine: 21. Januar, Sportheim Obertrubach; 28. Januar, Pfarrzentrum Gößweinstein; 11. Februar, Bürgerhaus Pottenstein.
Weitere Infos unter www.fg-narrenkuebel.de



Jetzt aktuell: