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Niemand will den Mainauenhof der Landesgartenschau

Nach der Stadt Pegnitz sprang jetzt auch Goldkronach als Interessent ab - 09.12.2016 18:29 Uhr

Der Mainauenhof fand auf der Landesgartenschau als Werbeplattform für die Region viel Anklang. © Richard Reinl


In dem fränkischen Vierseithof haben Stadt und Landkreis auf der Landesgartenschau mit über 400 Veranstaltungen für die Region geworben, was allgemein sehr gut angekommen ist. Der Landkreis hat das Gebäude federführend errichtet, die Stadt Bayreuth hat sich finanziell beteiligt. Darüber hinaus gab es einen Zuschuss aus dem Leader-Programm.

Die reinen Baukosten einschließlich der Architektenleistungen bezifferte Landrat Hermann Hübner auf 140 000 Euro. Obwohl sich der Gesamtaufwand der Werbemaßnahme einschließlich aller Personalkosten letztendlich auf knapp 320 000 Euro belaufen habe, sei der im Kreishaushalt eingeplante Finanzrahmen eingehalten worden, hieß es.

Der aktuelle Restwert des Pavillons wurde auf rund 45 000 Euro beziffert, für die nicht nur witterungsbedingt stark angegriffene Tanzbruck aus Österreich seien rund 2000 Euro anzusetzen. Letztere sei inzwischen in das Verleihprogramm des Kreisjugendrings für diverse Veranstaltungen übergegangen und in Emtmannsberg eingelagert.

Nachdem nach Pegnitz nun auch Goldkronach an dem Pavillon kein Interesse mehr hat, wurden die Einzelteile im Kreisbauhof in Weidenberg eingelagert, wodurch keine weiteren Kosten entstünden. Als potenzielle Käufer hat Landrat Hübner jetzt noch die Forstbetriebe auf der Liste, auch als Servicestation an Langlauf-Loipen sei das Gebäude geeignet. Wenn auch hier kein Ergebnis zustande kommt, sollen über Anzeigen weitere Interessenten gesucht werden. 

RICHARD REINL

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