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Die DSL-Situation zu verbessern, kostet Geld. Viel Geld. Vor allem im ländlichen strukturierten Raum. Dennoch fiel es dem Stadtrat jetzt leicht, grünes Licht für einen Ausgabeposten in Höhe von 625000 Euro im Haushalt für 2013 zu geben. Rechnet man doch mit Zuschüssen des Freistaats von einer halben Million.
Ziel ist ein Breitbandnetz der neuen Generation mit einer Übertragungsspanne von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beim Herunterladen von Daten (Download) und mindestens zwei Mbit/s beim Hochladen (Upload). Das bis Ende 2017 laufende Förderprogramm bezieht sich auf Gewerbe- und sogenannte Kumulationsgebiete, diese müssen von den Gemeinden benannt werden.
Die Kommunen im Landkreis Bayreuth können den Höchstfördersatz von 80 Prozent beanspruchen. Voraussetzung: Die Verfahrensschritte laut Förderprogramm werden exakt eingehalten, nur dann kann die Zuwendung abgerufen werden.
Dazu muss die Stadt Pegnitz folgende Schritte einleiten: Festlegung des zu fördernden Gebiets, Darstellung der aktuellen Versorgungslage und Ermittlung des tatsächlichen sowie des prognostizierten Bedarfs an Breitbanddiensten.
Nachdem Pegnitz beim Vorläuferprogramm, mit dem die Breitbanderschließung in den Orten Brinn, Lüglas, Neudorf-West und Troschenreuth verwirklicht wurde, von der BreitbandNetwork GmbH aus Traitsching erfolgreich beraten wurde, schlugen Bürgermeister Uwe Raab und die Stadtverwaltung vor, diese Firma auch jetzt mit der Abwicklung des Förderverfahrens zu beauftragen. Die Räte stimmten einhellig zu.
Wobei FWG-Sprecher Hans Hümmer betonte: „Die bisherige Förderung war ein Tropfen auf den heißen Stein im ländlichen Raum.“ Karl-Heinz Rödl (FWG) wollte wissen, ob die Breitbandlage dort verbessert wird, wo schon ein Ausbau erfolgt ist oder ob auch Gebiete profitieren, die bisher unterversorgt sind – wie zum Beispiel Willenreuth oder Zips.
Welche Regionen förderungsfähig sind, müsse noch endgültig geklärt werden, sagte dazu Bauamtsleiter Manfred Kohl.
Dort, wo sich Gewerbebetriebe angesiedelt haben, sind Zuschüsse natürlich leichter zu haben. Aber auch dort, wo die Netzanbindung per Funk eine eher unsichere Angelegenheit sei.



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